Fußball in Herzberg: Vandalismus auf Sportplatz sorgt für Ärger

Verkeilte Tore statt Fußball auf der Sportstätte. Ehrenamtliche vom VfB Herzberg 68 brachten den Sportplatz trotz großer Hitze wieder in Ordnung.
Verein Herzberg 68 e. V.- Auf dem Werner‑Seelenbinder‑Sportplatz in Herzberg/Elster gab es am Wochenende Schäden.
- Unbekannte rissen eine Auswechselbank aus der Verankerung und verdrehten Trainingstore.
- Tornetze wurden beschädigt – provisorische Reparaturen möglich, Lebensdauer sinkt.
- Der Verein bewertet es als Vandalismus, doch erheblicher finanzieller Schaden entstand nicht.
- Ehrenamtliche machten die Anlage trotz großer Hitze wieder nutzbar; Sommerpause verhindert Ausfälle.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem Gelände der Werner‑Seelenbinder‑Sportstätte in Herzberg/Elster ist es am vergangenen Wochenende zu einem Vorfall gekommen, der zunächst für deutliche Reaktionen im Verein sorgte. Der VfB Herzberg 68 spricht von „Gehirnakrobaten“, die eine Auswechselbank aus der Verankerung gerissen und Trainingstore verdreht hätten. Auch Tornetze seien beschädigt worden. Für sie ist es eindeutig Vandalismus.
Frank Lehmann, IT-Beauftragter im Verein, ordnet den Vorfall jedoch zurückhaltender ein. Die Auswechselbank sei zwar aus der Bodenverankerung gerissen worden, ein echter Schaden sei aber nicht entstanden. „Die Verankerung kann erneuert werden“, so Lehmann. Die Bank selbst sei intakt geblieben.
Auch die verdrehten Trainingstore bewertet er differenziert. Diese werden auf dem Platz grundsätzlich mit einer Kette gesichert, um sowohl sicherheitstechnische Vorgaben einzuhalten als auch eine unsachgemäße Nutzung durch vereinsfremde Besucher zu verhindern. Offenbar hätten Unbekannte versucht, die Sicherung zu lösen und die Tore dann verdreht, was zu Schäden an den Tornetzen führte.
Vandalismus in Herzberg: finanzieller Schaden gering
Diese ließen sich zwar provisorisch flicken, ihre Lebensdauer verkürze sich dadurch aber deutlich. Ein Kleinfeld‑Tornetz koste rund 50 Euro, ein Großfeldnetz etwa 90 Euro – hinzu komme die ehrenamtliche Arbeit für Reparaturen und das Wiederaufrichten der Tore.
Finanziell halte sich der Schaden dennoch „sehr in Grenzen“, betont Frank Lehmann. Ärgerlich sei vor allem, dass Vereinsmitglieder bei großer Hitze am Sonntag ausrücken mussten, um die Bank wieder aufzustellen und die verkeilten Tore zu lösen.
Da sich der Fußball aktuell in der Sommerpause befindet, habe der Vorfall, laut Frank Lehmann, keine Auswirkungen auf den Trainings‑ oder Spielbetrieb.
