Im Landkreis Elbe-Elster gibt es 33 361 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. So sagt es die Statistik der Bundesagentur für Arbeit per Stand 30. März 2019. Doch nicht längst alle Beschäftigten arbeiten auch im Landkreis. 10 009 Bürgerinnen und Bürger verlassen Elbe-Elster täglich, um in anderen Kreisen oder Städten zu arbeiten (Pendleratlas, Stand Juni 2018).

Nach OSL pendeln die meisten

Sie setzen sich in Bahn, Bus oder Auto und legen mehr oder weniger lange Arbeitswege zurück. Die meisten von ihnen pendeln in den Kreis Oberspreewald-Lausitz. Insgesamt sind es 2520 Personen. 2262 fahren in den Landkreis Meißen zur Arbeit und 903 nach Cottbus.

Ziel vieler Pendler sind aber auch die Großstädte Berlin (805) und Dresden (729). Im Landkreis Nordsachsen arbeiten 691 Elbe-Elsteraner, im Kreis Teltow-Fläming sind es mit 689 fast genauso viel.

Nach Dahme-Spreewald pendeln 637 Berufstätige aus EE, in den Kreis Wittenberg 399 und nach Leipzig fahren 374 Leute.

Es geht auch in die Gegenrichtung

Das heißt nun aber nicht, dass Elbe-Elster an den Arbeitstagen „halb leer“ ist. Es fahren nämlich viele Berufstätige von außerhalb genau in die andere Richtung. Mit 5441 Männer und Frauen sind die Einpendler nach Elbe-Elster gegenüber den Auspendlern zwar absolut in der Minderheit.

Sie bilden aber dennoch eine stattliche Zahl. Wenig verwunderlich, weil nun mal stark nachbarschaftlich bedingt, kommen die meisten Einpendler aus Oberspreewald-Lausitz. Es sind 1748. Aus dem Kreis Meißen kommen 814 zur Arbeit nach EE. 594 sind es aus Teltow-Fläming und 583 aus Nordsachsen.

Der Landkreis Wittenberg ist beruflich mit 474 Personen in Elbe-Elster vertreten. 428 kommen aus dem Kreis Dahme-Spreewald und 262 aus Spree-Neiße. Auch Bewohner aus den nahen großen Städten haben ihren Arbeitsplatz in EE.

Aus Cottbus pendeln 229 Frauen und Männer ein, aus Dresden 160 und selbst aus Berlin sind es 149. Nur die Leipziger scheint es zumindest nach dieser Statistik beruflich nicht nach Elbe-Elster zu ziehen.