14 Kameraden aus dem gesamten Landkreis Elbe-Elster haben sich seit 2018 unter der Federführung von Christian Burkhardt aus Bad Liebenwerda in einer Arbeitsgruppe Waldbrand organisiert. Jede Stützpunktfeuerwehr des Kreises hat darin mindestens einen Vertreter. Auch aus der Sanitäter-Schnelleinsatzeinheit ist ein Mitglied dabei.

Nach dem ersten Symposium Waldbrand in Paaren im Glien folgte nun auf Einladung des Landesbranddirektors ein weiteres am vergangenen Dienstag in Ludwigsfelde, teilt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig mit.

Mehr als 120 Teilnehmer aus Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern nahmen daran teil. Neben der Auswertung der Brandstatistik, Erfahrungsberichten, Arbeitsständen und Aussichten von Seiten der Feuerwehr als auch der Forst wurde unter anderem der große Waldbrand in Lübtheen durch den Kreiswehrführer Ludwigslust-Parchim Uwe Pulss ausgewertet.

Die Arbeitsgruppe Elbe-Elster wird im Rahmen der Zusammenarbeit Ausbildungsmodule erarbeiten, bei denen Taktiken und Gerätschaften wie Waldbrandrucksäcke oder Düsenschläuche erprobt werden. Sie wird auch eine Ausbildung beim Kampfmittelbeseitigungsdienst organisieren. „Ich bin froh, dass sich die Arbeitsgruppe Waldbrand bei uns so gefunden hat, sich gegenseitig informiert und austauscht. Denn nach dem Waldbrand ist vor dem Waldbrand“, sagt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig.