Falkenberger Eisbader haben einmal mehr für Aufsehen gesorgt, nämlich vor wenigen Tagen, als die DLRG Dresden zum 21. Dresdner Faschingsschwimmen in der eiskalten Elbe eingeladen hatte.

„Was im Jahre 1998 mit einer Handvoll kälteresistenter Schwimmer und Schwimmerinnen begann, ist nach mehr als 20 Jahren nicht mehr aus dem Terminkalender zahlreicher Winterschwimmer wegzudenken. Auch wenn weder die Wassertemperatur noch die Lufttemperatur als kuschelig zu bezeichnen sind, nein, das hält die vielen Faschingsschwimmer nicht von einem kühlen Bad in der Elbe ab“, berichtet Holger Kuntzsch, der gemeinsam mit Birgit Roy die Falkenberger Eisbadergruppe „Die Falkenberger Frostbeulen“ bei dem Event in Dresden vertreten hat.

Meist kreativ verkleidet sowie mit einer gehörigen Portion innerer Wärme ging es dabei in erster Linie vor allem um Freude und Selbstbestätigung. Bei 4,5 Grad Wassertemperatur und 8 Grad an der Luft waren entweder 400 oder 800 Meter flussabwärts zurückzulegen. Insgesamt 72 mutige Schwimmer und Schwimmerinnen wagten sich in die Elbe. 51 von ihnen wählten die kurze und die anderen 21 die lange Strecke.

Rund eine viertel Stunde im Wasser

Zu den besonders Mutigen zählten auch Birgit Roy und Holger Kuntzsch, die sich für ihren Start von der Albert- zur Augustusbrücke im Vorfeld in ihrer „großen Badewanne“ Kiebitzsee vorbereitet hatten. Ganz im Stil der goldenen zwanziger Jahre stiegen beide als goldenes Paar mit goldenen Kostümen und goldenen Gesichtern ins Wasser und überstanden das etwa 12- bis 15-minütige Schwimmen in der kalten Elbe gut. Besonders der warme Applaus der zahlreichen Zuschauer am Ziel an der Augustusbrücke belohnte die Teilnahme.

Zum Abschluss werden dann traditionell noch die drei besten Kostüme prämiert, und da durften sich die beiden Falkenberger Winterschimmer über den ersten Platz freuen.