Explosion in Falkenberg: Geldautomat der Sparda-Bank gesprengt – LKA ermittelt

Nach der Explosion in Falkenberg: Der Parkplatz vor der Bankfiliale ist zur Spurensicherung weiträumig abgesperrt.
Rico Meißner- Explosion in Falkenberg: Geldautomat der Sparda-Bank gesprengt, LKA ermittelt.
- Täter flüchteten in einem hochmotorisierten Pkw, Fahndung läuft.
- Polizei und Bundespolizei beteiligen sich an der Fahndung, Spezialisten sichern Spuren.
- Sparda-Bank in Falkenberg bereits 2017 Ziel einer ähnlichen Sprengung.
- Tätergruppen meist organisiert, weitere Ermittlungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es war ein lauter Knall, der die Anwohner in der Friedrich-List-Straße und deren Umgebung in Falkenberg in der Nacht zu Dienstag (28. Januar) gegen drei Uhr morgens aus dem Schlaf riss. Wie die Polizei informiert, wurden in einer Bankfiliale, die sich in einem ausschließlich gewerblich genutzten Gebäude befindet, unbekannte Männer gesichtet. Kurz darauf flüchteten diese in einem hochmotorisierten Pkw in Richtung Uebigau.
Den eingetroffenen Polizeibeamten bot sich vor dem Haus ein Trümmerfeld an Glassplittern, im Gebäude selbst war eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen. Die alarmierte Feuerwehr konnte jedoch nach einer Prüfung im Gebäudeinnern rasch Entwarnung geben. Es war kein Brand ausgebrochen.
Explosion in Falkenberg – LKA übernimmt die Ermittlungen
Offenbar wurde von den Tätern ein Geldautomat gesprengt. Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen nach den Flüchtigen ein. Daran sind neben einem Polizeihubschrauber auch die Landespolizeien aus drei Bundesländern sowie die Bundespolizei beteiligt. Im gleichen Zusammenhang wurde eine Tatortsicherung eingeleitet, um Spuren und Beweismittel sichern zu können. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und wird im Laufe des Vormittages auch Spezialisten zur Spurensicherung einsetzen.
Inwieweit die Täter mit der Sprengung an Beute gelangen konnten, sowie die Höhe der Sachschäden sei nun Gegenstand weiterführender Ermittlungen, teilt die Polizei mit.
Sparda-Bank in Falkenberg ist nicht zum ersten Mal Ziel
Dass es bei den Ermittlungsarbeiten auch immer wieder Erfolge gibt, zeigte sich unter anderem 2017 als die „Soko Fläming“ einer Bande von Bankautomatensprengern in Berlin und Potsdam habhaft werden konnte, der unter anderem auch zahlreiche Delikte im Süden Brandenburgs angelastet wurde. Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich bei den Tätergruppen überwiegend um organisierten Banden.
Die Sparda-Bank in Falkenberg war am 24. Februar 2017 das Ziel einer solchen Sprengung gewesen. Bei der damaligen Verfolgungsjagd durch die Polizei warfen die vermeintlichen Täter Reifentöter auf die Straße.

