In der vorausgegangenen Stadtverordnetenversammlung hatten die Abgeordneten dem Vorentwurf des Bebauungsplans letztlich mehrheitlich zugestimmt. Jedoch gab es auch Enthaltungen und Nein-Stimmen, die im Wesentlichen auf der von Viola Simon (Linke und Vorsitzende des Falkenberger Naturschutzvereins) aufgemachten Kritik basierte. Sie sprach sich dafür aus, der Natur ihren Platz zu lassen und auf weitere erneuerbare Energie, die in der Stadt in ausreichendem Maße produziert werde, zu verzichten - jedenfalls unbedingt auf diesem Areal.

Falkenberger Naturschützer schauen genau hin

„Wir haben uns inzwischen mehrmals vor Ort umgesehen“, berichtet sie von Vereinsaktivitäten und appelliert: „Dort ist inzwischen so viel schützenswerte Natur entstanden.“
Die Mehrheit der Abgeordneten war jedoch erst einmal der Argumentation der Bauamtsleiterin Gundula Manigk gefolgt, dass sich im Laufe des Planungsprozesses herausstellen werde, ob und wie viel Schützenswertes es im Plangebiet gibt und ob dann überhaupt Baurecht erlangt wird.
Die Planungsunterlagen sind noch bis einschließlich 28. August im Bauamt der Verbandsgemeinde Liebenwerda in Falkenberg während der Verwaltungszeiten sowie auf den Internetseiten der Stadt Falkenberg und der Verbandsgemeinde Liebenwerda einsehbar. Stellungnahmen müssen ebenfalls bis zum genannten Datum des Auslegungsendes schriftlich oder mündlich abgegeben werden.