Demo in Herzberg
: Erneute Proteste – das ist geplant

Die Proteste der Bauern und des Mittelstandes sind abgeebbt, aber nicht vorbei. Die nächste Demo ist in Herzberg angekündigt. Was haben die Organisatoren vor und was sagt die Polizei dazu?
Von
Rico Meißner
Herzberg
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Auch im Herzberger Kreisverkehr geht am Montagmorgen so gut wie gar nichts.

Auch im Herzberger Kreisverkehr geht am Montagmorgen so gut wie gar nichts.

Demo in Herzberg: Bereits im Januar 2024 gab es in der Stadt Proteste. Was haben die Organisatoren geplant?

Rico Meißner (Archivbild)
  • Erneute Proteste in Herzberg am 9. Januar 2025, nahe der Kreuzung B87/B101.
  • Die Polizei erwartet Autokorsos und bereitet sich auf mögliche Probleme vor.
  • Die Demonstration steht unter dem Motto „Sternfahrt für Frieden“.
  • Organisatoren wollen nur Autos anhalten und Flyer verteilen, kein Verkehrschaos verursachen.
  • Reaktionen der Verkehrsteilnehmer sind noch ungewiss.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die große Protestwelle der Bauern und Handwerker von 2024 mag abgeebbt sein, vorbei ist der Unmut aber nicht. Anfang 2025 wird erneut zum Protest aufgerufen.

Treffpunkt soll Herzberg sein, in der Nähe des Kreisverkehrs an der Kreuzung der beiden Bundesstraßen B87 und B101.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ist die Veranstaltung für den Donnerstag (9. Januar) angemeldet. Verkehrsteilnehmer müssten am frühen Morgen im Bereich Herzberg mit Verkehrseinschränkungen rechnen. „Im Augenblick gehen wir von angemeldeten Autokorsos im Stadtgebiet aus“, so Pressesprecher Maik Kettlitz.

„Wir können aber im Vorfeld nicht abschätzen, wie viel Teilnehmer an der Veranstaltung es geben wird und wie stark die entsprechenden Auswirkungen sein werden. Wir bereiten uns vor und werden auch vor Ort sein, um gegebenenfalls bei Problemen eingreifen zu können.“

Demo in Herzberg: Rücksicht auf Verkehrsteilnehmer geplant

Die Veranstaltung läuft unter dem Motto „Sternfahrt für Frieden“. Leute beeinträchtigen wolle man damit aber nicht, lässt Mitorganisator Toni Edler im Vorfeld wissen. „Wir beabsichtigen lediglich, Autos anzuhalten und Flyer zu verteilen, um unser Anliegen deutlich zu machen. Keinesfalls möchten wir ein Verkehrschaos produzieren, das ohnehin die vollkommen Falschen treffen würde, nämlich die Menschen, die arbeiten müssen.“

Und er setzt noch nach: „Wir werden die Leute nicht bereden, wir möchten wirklich nur, dass sie sich unsere Anliegen vielleicht einmal durchlesen und sich ihre eigene Meinung dazu bilden.“

Ob dies alles so funktionieren wird und wie die Kraftfahrer reagieren werden, wird sich am Donnerstagmorgen erweisen.

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