(ru) Der Kreisausschuss des Kreistages hat in einer außeordentlichen Sitzung Anfang der Woche den Auftrag zum Ausbau der Breitbandinfrastrukturen zur Erschließung von unterversorgten Gebieten auf Basis des Wirtschaftlichkeitslückenmodells im Landkreis Elbe-Elster an die Deutsche Telekom Privatkunden GmbH vergeben.

Damit können etwa 2550 Haushalte, Unternehmen in verschiedenen Gewerbegebieten und Schulen mit Glasfaser bis ans Haus versorgt werden. Es handelt sich um Anschlüsse, die aufgrund ihrer Lage nicht wirtschaftlich erschlossen werden können. Dafür hatte der Bund ein Förderprogramm aufgelegt, um die Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt etwa 14,3 Millionen Euro. 13,6 Mio. Euro trägt der Bund. Die Eigenanteile der Kommunen übernehmen das Land beziehungsweise der Landkreis.

Die Kreisverwaltung rechnet mit dem Zuwendungsbescheid in den nächsten beiden Wochen. Dann kann sie die Telekom beauftragen, mit der Planung und Umsetzung zu beginnen. Das Unternehmen hat dann 36 Monate Zeit, den Auftrag auszuführen, informierte der Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung Matthias Schneller.