Bombendrohung in Herzberg
: Schule evakuiert und Gebäude durchsucht

Schülerinnen und Schüler in Herzberg mussten ihre Räume überraschend verlassen. Der Grund: Eine Bombendrohung per E-Mail. Das kam dabei heraus.
Von
Marco Marschall
Herzberg
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Polizei - Symbolbild

Eine Bombe in einer Schule in Herzberg? Die Polizei war alarmiert.

Lino Mirgeler/dpa

Die Schulleitung der Grund- und Oberschule im Kaxdorfer Weg von Herzberg hat am Mittwochvormittag (2. Oktober) die Räumung der Schule angeordnet und die Schüler in umliegenden Turnhallen unterbringen lassen. Das teilt die Polizei mit.

Erst danach wurde die Polizei von dieser Maßnahme in Kenntnis gesetzt. Grund dafür war eine E-Mail, die eine Bombendrohung zum Inhalt hatte. Vorfälle dieser Arte hatte es bereits an anderen  Orten Deutschlands und im Land Brandenburg gegeben, wobei letztlich kein Schaden eingetreten sei, heißt es. Seitens der Polizei sei auch im Falle der Herzberger Schule von keiner unmittelbaren Gefährdung der Schülerinnen und Schüler ausgegangen worden.

Schule in Herzberg durchsucht

Ungeachtet dessen wurde das Schulgebäude durch die Beamten gründlich durchsucht. Es konnten keine sprengstoffverdächtigen Gegenstände festgestellt werden. Da derartige Verbreitungen von E-Mails mit Drohszenarien keine Kinderstreiche sind, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der öffentlichen Androhung von Straftaten eingeleitet, berichtet die Polizei.