Am Mittwochabend erst haben die Stadtverordneten von Uebigau-Wahrenbrück das letzte und abschließende grüne Licht für die geplanten Abbrucharbeiten gegeben. Inzwischen frisst sich schon der Bagger vom hinteren Bereich des Grundstücks seinen Weg.
Der Saal und Teile des als Fluchtweges dienenden Treppenhauses sollen verschwinden. Das wird nicht ohne Folgen im öffentlichen Raum bleiben und Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen. Insbesondere die am abzureißenden Gebäudeteil vorbeiführende Elsterstraße, die ohnehin schon sehr schmal ist und keinen Begegnungsverkehr zulässt, wird während der Bauarbeiten gesperrt. Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, ist eine komplette Sperrung des Bereichs vom Markt bis zur Pfarrstraße geplant. Die beginnt am kommenden Montag, 22. März, und ist bis Ende Juni genehmigt.

Zum Abriss des Saals gesellen sich einige weitere Aufgaben

Der lange Zeitraum der Sperrung begründe sich damit, so Angela Reiniger, Mitarbeiterin des Bauamtes der Verbandsgemeinde, dass es allein mit dem Abriss ja nicht getan sei. Zumal der bis zum Abtragen der Fundamente reiche und man damit bis an die Straße herankomme, die dann vorübergehend sozusagen „in der Luft“ hänge. Das müsse in einem weiteren Schritt wieder stabilisiert und eine Einfriedung des dann frei gewordenen Geländes geschaffen werden. Daraus ergebe sich ein längerer Bauzeitraum als ihn nur der einfache Abriss mit sich bringen würde, erläutert Angela Reiniger dazu.