(pm/blu) Ein Grund dafür sei, dass Dezernent Roland Neumann in der Sitzung betont habe, dass die Kreisverwaltung sich „weder von medialen Berichterstattungen noch von den unbegründeten Vorwürfen des Flüchtlingsrates Brandenburg, der 2011 schon einmal mit einer Kampagne gegen das Heim eine Schließung erwirken wollte, beeinflussen lassen wird und in vollem Umfang hinter der Einrichtung und dem Betreiber steht“.

Da somit ein offizielles und positives Statement durch die Kreisverwaltung zur Einrichtung in Hohenleipisch abgegeben wurde und dieses auch im Sitzungsprotokoll vermerkt sein wird, habe die AfD-Fraktion ihren Antrag vorläufig zurückgezogen, so Lentzsch.

Vor der Sitzung habe sich die Fraktion bei einer Führung durch die Einrichtung selbst davon überzeugen können, „wie idyllisch das Objekt gelegen ist und dass man hier weder an der Sauberkeit, noch an den zahlreichen Möglichkeiten für die Bewohner, sich zu beschäftigen, etwas aussetzen kann“.