Der Landkreis Elbe-Elster hat nach Schweinepest-Fällen in Sachsen die Vorkehrungen im Kampf gegen die Seuche erhöht. Angesichts eines Ausbruchs im Kreis Meißen im Nachbarland seien Schutzgebiete (Restriktionszonen) erweitert worden, teilte der Kreis am Freitag, 20. Januar, mit. Er erließ eine weitere Tierseuchen-Allgemeinverfügung. Es werde wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auch eine verstärkte Bejagung auf Schwarzwild angeordnet, hieß es.
In den ASP-Schutzgebieten gelten Einschränkungen, etwa für Schweinehalter. Der bundesweit erste Fall der Afrikanischen Schweinepest war im September 2020 bei einem Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße bekannt geworden.