Eine erste Runde der öffentlichen Auslage und der Beteiligung der Träger der öffentlichen Belange hat der Bebauungsplanentwurf für das Wohn- und Mischgebiet in der Torgauer Straße in Uebigau bereits gedreht. Nach umfangreichen Vorabsprachen wähnte sich Angela Reiniger, Leiterin des Stadtbauamtes in Uebigau-Wahrenbrück, fast auf der sicheren Seite. Nun musste sie erklären, dass sie damit falsch gelegen hat.

Zwei Änderungen mit großer Wirkung

Zwei Details, die sich an Stellungnahmen der Behörden des Landkreises und des Landesamtes für Umwelt nach der ersten Auslage der Entwurfsplanungen festmachen, sorgen nun dafür, dass die komplette Planung noch eine zweite Runde mit erneuter öffentlicher Auslage und Beteiligung aller Träger öffentlicher Belange passieren muss. Dabei handelt es sich um die Änderung der Gebietskulisse des Hochwasserrisikogebietes – laut Aussagen der Bauamtsleiterin liegt der Eschenweg seit gesetzlichen Korrekturen mit Wirkung zum Ende November dieses Jahres nicht mehr in einem solchen Hochwasserrisikogebiet.

Außerdem geht es um einen nachträglich eingearbeiteten Ausgleich für die Eingriffe in Natur und Landschaft in Form einer Grünfläche, die bisher so nicht geplant war.

Die Stadtverordneten von Uebigau-Wahrenbrück haben den beiden Änderungen ebenso zugestimmt wie der nochmaligen Auslage der Unterlagen. Die soll, so Angela Reiniger, dann aber in einem verkürzten Zeitraum von nur 15 Werktagen erfolgen.

Angebote für interessierte Häuslebauer

Mit dem Bebauungsplan will man für Häuslebauer weiteren Platz am Uebigauer Ortsausgang in Richtung Falkenberg schaffen. Wie viele Baustellen in dem Areal Platz finden könnten, kann Bauamtsleiterin Angela Reiniger jedoch nicht abschätzen. Das hänge ganz davon ab, wie groß der Grundstücksbedarf der einzelnen Interessenten sei.