: Tauziehen um Bergbauflächen – Ackerland, Erneuerbare oder beides?
Nach dem Ende des Bergbaus in Jänschwalde (Spree-Neiße) sollen 1400 Hektar der ausgekohlten Fläche rekultiviert an die Bauern zurückgehen. Das steht im Braunkohleplan. Der massive Ausbau erneuerbarer Energien droht den auszuhebeln. Mit diesen Folgen.
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Frank Schneider ist Vorsitzender des Kreisbauernverbands Spree-Neiße und Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Heinersbrück. Das Unternehmen gehört zu den landwirtschaftlichen Betrieben, die Flächen für den Tagebau Jänschwalde hergeben mussten. Laut Braunkohleplan sollen die Flächen nach der Auskohlung der Landwirtschaft wieder zur Verfügung stehen.
Antje Posern
Die Mehrfachnutzung von landwirtschaftlichen Flächen ist eine Möglichkeit, verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen. Die Landwirte können Gemüse und Getreide anbauen, zeitgleich wird durch Fotovoltaik oder Windräder grüne Energie erzeugt. Interessant ist diese Lösung beispielsweise für die ehemaligen Flächen des Tagebaus Jänschwalde.
Bildmontage: oticki/imlane/stock.adobe.com, Frank Hilbert, Lehmann/lr