Die Stadt Guben und die Gemeinde Schenkendöbern sind glimpflich durch die Gewitternacht vom 1. auf den 2. Juli gekommen. Diese Bilanz zogen die Verantwortlichen.
In Guben wurde die Feuerwehr lediglich einmal alarmiert, weil angeblich ein Keller unter Wasser stand, war von Wehrführer Rico Nowka zu erfahren. Dieser Verdacht habe sich allerdings nicht bestätigt, ein Einsatz sei letztlich nicht nötig gewesen. „Insgesamt sind wir verschont geblieben“, so das knappe Fazit des Chefs der Gubener Feuerwehr.

Kein Einsatz in Schenkendöbern

Auch in Schenkendöbern hat die Gewitterfront keine Schäden angerichtet. Jörg Fischer, stellvertretender Gemeindebrandmeister, erklärte auf Nachfrage, dass die Floriansjünger – laut Stand Donnerstagmorgen – zu keinem einzigen Einsatz ausrücken mussten.
Die Gewitterfront war ab etwa 21.30 Uhr über die Region gezogen und hatte für ein wahres Naturschauspiel gesorgt. Im Sekundentakt zuckten Blitze über den Gubener Himmel, begleitet von einem dauerhaften Grollen. Es folgte heftiger Niederschlag, teils mit Hagel durchsetzt.
Gegen 22.30 Uhr gab es ein weiteres Mal kräftigen Regen, erst deutlich nach Mitternacht zog die Regenfront mit letzten Blitzen dann Richtung Polen ab. Der Kern der Front lag nördlich der Gubener Region im Landkreis Oder-Spree. Für das Wochenende wird für Guben eher ruhiges und trockenes Wetter vorhergesagt.