(utr) Traditionell ehrte auch in diesem Jahr Guben seine Sportler des Jahres im Rahmen des Frühlingsfestes. Sieben Kategorien standen den Gubenern zur Auswahl.

Bei den Sportlerinnen siegte die Leichtathletin Bianca Jaeck vor der Handballerin Katja Strätz (beide SV Chemie). Bei den Sportlern ging der erste Platz an den Billardspieler Robert Lehmann (ESV Lok), gefolgt vom Fußballer Roger Mink (1. FC Guben). Beste Mannschaft wurden die Frauenhandballerinnen des SV Chemie Guben.

Beim Nachwuchs durften sich die Handballerin Pauline Leik und die Leichtathletin Marie Nitsche sowie der Leichtathlet Oskar Schmidt (alle SV Chemie) über hervorragende Platzierungen freuen. Bei den Nachwuchsmannschaften bekamen die Fußballer der Jugend C des JFV Fun die meisten Stimmen, gefolgt von den Lok-Fußballerinnen und der 4 x 50 Meter-Staffel des SV Chemie Guben.

Zahlreiche Vorschläge gingen für die Kategorie Ehrenamt ein: Hier siegte Rene Schuster vom JFV Fun vor Manfred Bohnsack (PSV Budo-Club) und Thomas Richter (Lok Guben). Den Titel „Publikumsliebling“ unter allen Vorgeschlagenen ergatterte sich Handballerin Katja Strätz.

Die Sportler des Jahres wurden von einer Jury gewählt, der neben den Sportvereinen auch der Bürgermeister Fred Mahro sowie Rene Lehmann von der Sparkasse Spree-Neiße und Thomas Engelhardt von der RUNDSCHAU angehörten. Beide Unternehmen sponsern seit vielen Jahren die Pokale für die Preisverleihung.

Insgesamt wurden von fünf Vereinen 17 Vorschläge unterbreitet. Etwas dünn gesät war die Zahl der Kandidaten bei den Einzel-Sportlern. Sowohl in der Kategorie Sportler wie auch bei den Sportlerinnen und den Nachwuchssportlerinnen gab es jeweils nur zwei Anwärter auf den Titel.

Mittlerweile war das die 27. Ehrung der Gubener Sportler. 1990 war diese Ehrung erstmals unter der Regie von Lutz Materne initiiert worden. Nach seinem Tod hatte die Stadt sich mit den Sportvereinen zusammengesetzt und die Weiterführung der Ehrung beschlossen.