Schule in Guben: Zahlreiche Raser bei Kontrollen auf dem Schulweg erwischt

Die Polizei Brandenburg will mit verstärkten Kontrollen die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg erhöhen. Auch in Guben und Umgebung waren Beamte im Einsatz. (Symbolfoto)
Daniel Bockwoldt/dpa- Polizei verstärkt zum Schuljahresbeginn in Brandenburg Kontrollen auf Schulwegen.
- Am Montag (24. August 2026) gab es 92 Kontrollstellen in der Direktion Süd – 56 Tempoverstöße.
- Auffällige Fälle: knapp 60 km/h vor Grundschule in Schipkau, fast 100 km/h auf der B97 bei Heinersbrück.
- Zusätzlich 38 Verstöße, etwa fehlende Gurte, defekte Beleuchtung und E-Scooter auf Gehwegen.
- Unterstützung durch Sicherheitspartner, Schülerlotsen und das Ordnungsamt Schenkendöbern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Beginn des neuen Schuljahres in Brandenburg hat die Polizei ihre Kontrollen auf Schulwegen deutlich verstärkt. Mit der landesweiten Aktionswoche soll vor allem die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr verbessert werden. Gerade in den ersten Tagen nach den Ferien sind wieder viele Schülerinnen und Schüler unterwegs, weshalb die Polizei Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht aufruft.
Bereits am Montag (24. August 2026) fanden im gesamten Bereich der Polizeidirektion Süd Kontrollen an insgesamt 92 Stellen statt. Dabei stellten die Beamten 56 Geschwindigkeitsverstöße fest. Unterstützt wurde die Polizei an mehreren Orten von verschiedenen Partnern.
In Guben waren Sicherheitspartner gemeinsam mit der Polizei im Einsatz. Vor der Grundschule in Peitz halfen Schülerlotsen dabei, den Verkehr zu beobachten und die Sicherheit der Kinder zu erhöhen. In Grano erhielt die Polizei Unterstützung vom Ordnungsamt Schenkendöbern, so Polizeisprecher Christian Nüßler.
Kinder auf dem Schulweg: mit 30 Kilometern mehr als erlaubt
Einige der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße waren besonders auffällig. Vor einer Grundschule in Schipkau wurde ein Autofahrer mit knapp 60 Kilometern pro Stunde gemessen, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde gilt. Damit war der Fahrer fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt.
Auch auf der Bundesstraße 97 bei Heinersbrück stellten die Beamten eine deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung fest. Dort wurde ein Seat-Kleinwagen mit fast 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Bereich einer Kreuzung zu einem Schul-Radweg sind dort 70 Kilometer pro Stunde erlaubt. Im Guben und Umgebung gab es keine derartigen Ausreißer.
Die Polizei achtete bei ihren Kontrollen jedoch nicht nur auf die Geschwindigkeit. Insgesamt wurden zusätzlich 38 weitere Verstöße festgestellt. Dazu gehörten unter anderem Autofahrer, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, sowie Fahrzeuge mit fehlender Beleuchtung. Auch E-Scooter-Fahrer fielen den Beamten auf, weil sie unerlaubt auf Gehwegen unterwegs waren.
Gerade solche Verstöße können für Kinder auf ihrem Schulweg gefährlich werden. Die Polizei will deshalb auch in den kommenden Tagen verstärkt an Schulen und auf Schulwegen kontrollieren.


