(utr) Einen gruselfreien und doch abenteuerlich spannenden Riesenspaß versprach die Heilsarmee Guben am Reformationstag. Gruselkostüme waren ausdrücklich unerwünscht beim zweiten Mittelalterfest im Brandenburgischen Ring. Statt Gruselgeschichten gab es Spiel, Spaß und Überraschung rund um den Reformationstag und Martin Luther.

Mit einem kurzen Schauspiel eröffneten Wencke Wanke, Lydia Günther, Robert Beckert und Adam Burkowski den Nachmittag. 2018 drehte sich das Anspiel des Nachmittags, passend zum Jubiläums-Reformationsjahr, um die Vorstellung Martins Luthers und der Anbringung seiner Thesen in Wittenberg. Dieses Mal ging es um das Kennenlernen seiner späteren Frau Katarina von Bora. Modern und ein bisschen abgewandelt, ohne dabei aber die Geschichte zu vergessen, spielten die vier Heilsarmeemitarbeiter diese Lebensphase Martin Luthers mit großer Leidenschaft.

Im Anschluss gab es im Gebäude der Heilsarmee jede Menge zu entdecken und zu erleben. An unterschiedlichen Stationen konnte gebastelt, verkleidet, gebacken, geheimwerkt oder gespielt werden. Für die Bewältigung aller Stationen gab es Stempel, die am Ende in Süßes eingetauscht werden konnten. „Wichtig ist uns immer, dass die Menschen zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen. Und heute am Feiertag haben Eltern Zeit, um sich beispielsweise ihren Kindern voll und ganz zu widmen. Bei uns können sie heute gemeinsam viel erleben“, so Lydia Günther.