Polizei bei Guben
: Flucht von Neuzelle auf B112 endet für Autodieb im Krankenhaus

UPDATE 3.3.: Ein Autodieb versucht auf der B112 bei Neuzelle zu entkommen. Die Polizei stoppt ihn mit einem Nagelgurt bei Groß Gastrose. Der Wagen überschlägt sich.
Von
Antje Posern
Groß Gastrose
Jetzt in der App anhören
Stop Stick: ARCHIV - 23.04.2016, Niedersachsen, Hannover: Polizisten stehen hinter einem sogenannten Stop Stick - einer modernen Art von Nagelsperre. (zu dpa: «Selbst «Stop Stick» hält Mann bei Verfolgungsfahrt nicht auf») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit so einem Nagelgurt wurde ein mutmaßlicher Autodieb bei Groß Gastrose in der Nähe der polnischen Grenze in der Nacht zum Freitag (28. Februar) gestoppt.

Sebastian Gollnow/dpa
  • Autodieb flieht auf B112 bei Groß Gastrose, Polizei stoppt ihn mit Nagelgurt.
  • Wagen überschlägt sich, Fahrer (21) leicht verletzt, ins Krankenhaus gebracht.
  • Fahrzeug: Elektro-Hyundai, zugelassen in Berlin, Halter informiert.
  • Vorfall ereignete sich nahe der polnischen Grenze, unterstützt von Polizeidirektion Süd in Cottbus.
  • Flucht endete in der Nacht zum 28. Februar gegen 2 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Flucht eines mutmaßlichen Autodiebes hat in der Nacht zum Freitag (28. Februar) auf der B112 in der Nähe der polnischen Grenze ein jähes Ende gefunden. Der verdächtige Fahrer liegt zunächst im Krankenhaus. Was war passiert?

Die Polizei wollte den Fahrer, der auf der B112 unterwegs war, am frühen Freitagmorgen in der Nähe von Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) kontrollieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa gab der Fahrer jedoch Gas und entzog sich so der Kontrolle.

Gegen 2 Uhr wurde die Polizeidirektion Süd in Cottbus von einer Fahndung nach einem verdächtigen Autofahrer bei Groß Gastrose (Gemeinde Schenkendöbern) informiert und um Unterstützung gebeten. Das bestätigt Sprecher Lutz Miersch. Die Beamten nutzten demnach sogenannte Stop-Sticks, einen Nagelgurt, der auf der B112 bei Groß Gastrose in Richtung Taubendorf ausgelegt wurde.

Durch die Nagelsperre wurde das Fahrzeug jäh gestoppt. Allerdings habe es sich in der Folge überschlagen und sei auf einem angrenzenden Feld zum Stehen gekommen. Dabei sei der 21-jährige Fahrer verletzt worden. Der Beschuldige wurde zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Dort wurde er dann anschließend festgenommen. Mittlerweile befindet sich der Mann in einer Justizvollzugsanstalt. Das Amtsgericht Cottbus hat am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 21-Jährigen erlassen.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Elektro-Hyundai, teilt Lutz Miersch mit. Zugelassen sei das Fahrzeug auf einen Halter in Berlin. Die Polizei habe inzwischen Kontakt zu ihm aufgenommen.