Die Gemeinde Schenkendöbern beteiligt sich an der Internationalen Naturausstellung (Ina) in der Lieberose Heide. „Wir werden das Themenjahr, das vor allem die Bürger der Region mitnehmen und begeistern soll, unterstützen“, bestätigt Bürgermeister Ralph Homeister. Dazu haben sich die Gemeindevertreter bekannt. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg will dafür einen Fördertopf des Bundes für den Naturschutz öffnen.

Radwege sind Teil des Entwicklungsplans für die Lieberoser Heide

Schenkendöbern ist mit den Ortsteilen Pinnow, Staakow und Reicherskreuz direkte Anrainerin der ausgedehnten Reicherskreuzer Heide, die wiederum Teil der Lieberoser Heide ist.
Der Landkreis Spree-Neiße nimmt jetzt federführend den Ausbau des Heide Radweges durch das Naturschutzgebiet in Angriff, sieben Kilometer im Spree-Neiße-Kreis und weitere 16 Kilometer im Dahme-Spreewald-Kreis. Das Bundesumweltministerium hat dafür bereits 5,5 Millionen Euro bereitgestellt.
Geplant ist auf dem etwa 550 Quadratkilometer großen Areal, das zum überwiegenden Teil über Jahrzehnte als Truppenübungsplatz sowjetischer Streitkräfte genutzt geworden ist, Natur erlebbar zu machen. Naturlehrpfade und Wanderrouten sollen Naturfreunden verschiedenste Lebensräume von Wald über Moor, Heide und Wüste nah bringen.

Ein Rundweg soll durch die Natur der Lieberoser Heide führen

Ein 50 Kilometer langer Rundweg im inneren Bereich und der Wanderweg von Peitz nach Jamlitz auf dem ehemaligen Bahndamm sind dafür geplant. Die Dimension der Lieberoser Heide gilt mit einer unzerschnittenen, ungestörten und in der Vielfalt der Natur in Deutschland als einzigartig. Die Lieberoser Heide hat zudem wertvolle Waldmoore, die in Brandenburg höchst selten sind.