Literatur aus Spree-Neiße: Gubener Mäusestein ist jetzt offiziell eingeweiht

Stadtwächter Andreas Peter mit dem Mäusestein, der dieser Tage am Haus an der Frankfurter Straße 12 angebracht wurde. ⇥
Foto: Thomas EngelhardtNun gehört er auch ganz offiziell zum Gubener Stadtbild, der Stein, der auf den aktuell vielleicht bekanntesten Vierbeiner der Neißestadt hinweist, die Kirchenmaus Piepsi. Am Wochenende wurde der vom Gubener Steinmetzbetrieb Jörg Glockann hergestellte Stein im kleinen Rahmen eingeweiht.
Die Tafel informiert die Passanten, dass Piepsi am 9. November 2011 in der Frankfurter Straße 12 zur Welt kam. „Das war der Tag, als ich angefangen habe, ihre Abenteuer aufzuschreiben“, erklärt Andreas Peter, der geistige Vater der Maus. Ein Jahr später konnte der Autor, vielen Gubenern auch in seiner Rolle als Stadtwächter bekannt, das erste Piepsi-Buch auf den Markt bringen. Inzwischen gibt es vier Bände mit Geschichten der Kirchenmaus, Band Nummer 5 steht kurz vor der Vollendung und soll schon in wenigen Monaten veröffentlicht werden. In allen Büchern spielt stets auch die Gubener Stadtgeschichte eine wichtige Rolle.
Erste Reaktionen auf den Gubener Mäusestein im Internet
Die Anregung für den Mäusestein erhielt Peter vor einigen Jahren bei einem Stadtwächter-Einsatz in Ruhland. In der Kleinstadt im Oberspreewald-Lausitz-Kreis ist ein Stein mit drei tapferen Mäusen und einer Katze zu finden.
Inzwischen hat es im Internet die ersten Reaktionen auf den Gubener Mäusestein gegeben. Und für manch einen ist der Stein auch Anlass, sich noch einmal nach den Piepsi-Büchern zu erkundigen. Insgesamt konnte Peter von den bisherigen Bänden rund 1800 Exemplare verkaufen.