LR+LR+Landwirtschaft in Spree-Neiße
: Neißetal-Bauern ziehen Notbremse bei Schweinemast

Der massive Preisverfall wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat Folgen im Lausitzer Neißetal: Die ersten Bauern fahren die Schweinehaltung auf Null zurück.
Von
Beate Möschl
Guben
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  • Auch Karsten Ilse, Landwirt im brandenburgischen Letschin, gibt auf. Der Bauer treibt hier seine letzten Mastschweine vom Stall zu einer Verladestelle. Aufgrund der problematischen Lage für Schweinehalter in den ASP-Restriktionszonen beendet er die Mastschweinehaltung nach 24 Jahren. Nur ein Schlachthof in Schleswig-Holstein ist bereit, Hausschweine aus den ASP-Restriktionszonen zu schlachten. Der Mäster muss mit erheblichen Abzügen rechnen, da nicht alle Teile des Schweines vermarktet werden dürfen.

    Auch Karsten Ilse, Landwirt im brandenburgischen Letschin, gibt auf. Der Bauer treibt hier seine letzten Mastschweine vom Stall zu einer Verladestelle. Aufgrund der problematischen Lage für Schweinehalter in den ASP-Restriktionszonen beendet er die Mastschweinehaltung nach 24 Jahren. Nur ein Schlachthof in Schleswig-Holstein ist bereit, Hausschweine aus den ASP-Restriktionszonen zu schlachten. Der Mäster muss mit erheblichen Abzügen rechnen, da nicht alle Teile des Schweines vermarktet werden dürfen.

    Patrick Pleul/dpa
  • Der Ausstieg aus der Schweinemasthaltung steht auch bei der Bauern AG Neißetal an.

    Der Ausstieg aus der Schweinemasthaltung steht auch bei der Bauern AG Neißetal an.

    Symbolbild/Patrick Pleul/dpa
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