Krankenhaus in Guben: Insolvenz Naëmi-Wilke-Stift – dieser Investor steigt nun ein

Das Wilke-Stift in Guben stellt sich in der Insolvenz in Eigenverwaltung neu auf. Ein Investor soll einsteigen.
Solveig Schneider- Naëmi-Wilke-Stift in Guben bekommt neuen Investor aus der diakonischen Gemeinschaft.
- Investor ist das Diakonissenhaus Teltow; Verhandlungen haben begonnen.
- Insolvenzverfahren läuft seit 3. September 2024; Krankenhausbetrieb bleibt stabil.
- Löhne, Gehälter und Zahlungen an Geschäftspartner sind gesichert.
- Geschäftsführer Andreas Mogwitz lobt Mitarbeitende für ihre Arbeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Naëmi-Wilke-Stift in Guben im Landkreis Spree-Neiße hatte beim Amtsgericht Cottbus am 3. September 2024 ein Eigenverwaltungsverfahren beantragt, um sich wirtschaftlich neu aufzustellen und sich auf die geplante Krankenhausreform vorzubereiten. Jetzt gibt es eine positive Wendung: Das Krankenhaus stellt mit einem neuen Investor die Weichen für die Zukunft neu.
Die Verhandlungen mit dem Diakonissenhaus Teltow haben bereits begonnen. Das Diakonissenhaus Teltow ist ein diakonischer Unternehmensverbund mit den Unternehmensbereichen Gesundheit, Altenhilfe sowie Teilhabe und Bildung in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden. „Mit dem Diakonissenhaus Teltow bleiben wir in der diakonischen Familie. Wir teilen die gleichen christlich-diakonischen Grundwerte“, zeigt sich Rektor Markus Müller erfreut.
Naëmi-Wilke-Stift Guben: Das ist der neue Partner
Das Evangelische Diakonissenhaus Teltow ist einer der größten diakonischen Träger in Berlin und Brandenburg. Der Verbund betreibt Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen sowie Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen. Wie das Wilke-Stift blickt es auf eine lange Tradition zurück.
Das Insolvenzverfahren hatte in den fünf Monaten keine Auswirkungen auf den laufenden Krankenhausbetrieb, die Patienten werden regulär weiter versorgt. Auch die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld abgesichert, und die Geschäftspartner werden weiter bezahlt. „Ich danke allen Mitarbeitenden, die unbeeindruckt vom Insolvenzverfahren unser Versorgungs- und Leistungsangebot aufrechterhalten und weiterentwickelt haben. Das ist entscheidend auch für eine Zukunft im neuen Verbund“, sagt Geschäftsführer Andreas Mogwitz.

