Gubener Heimatgeschichte
: Neue Lieder-Postkarte aus Wiesenau erschienen

Ein Gubener erklärt humorvoll die Heimat. Stadtwächter Andreas Peter ist als Original an der Neiße „nicht auf den Mund gefallen“.
Von
Beate Möschl
Guben
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Andreas Peter ist ein Gubener Original. Die Heimatgeschichte ist seine Passion. Auch mit der gehörigen Portion Humor.

Daniel Schauff

Und wieder gibt es ein Gedicht, das als Postkarte versendet werden kann. Das klärt humorvoll auf, wie Wiesenau zu seinem Namen kam. Der Ort liegt nördlich von Eisenhüttenstadt und gehörte ehemals zum Kreis Guben. Das Gedicht stammt von Heinz Neupert (1914 bis 1985) und ist dem Gubener Verleger Andreas Peter von Neuperts Schwiegersohn Edgar Biemelt zur Verfügung gestellt worden. Peter hat es bereits in seinem 1. Stadtwächter- Hörbuch mit 31 Gubener Gedichten in Mundart und hochdeutsch „vertont“, das im November 2018 erschienen war. Anlass für die Veröffentlichung als Postkarte ist das 100. Jubiläum des neuen Namens des Ortes, der bis 1919 Krebsjauche hieß.

Im Niederlausitzer Verlag sind schon einige Gedichte- und Lieder-Postkarten erschienen, darunter das Gubener Grützwurstlied aus den 1950er-Jahren von Herbert Burtchen, zu singen nach der Melodie „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“, und die im April 2018 aus eigener Feder von Andreas Peter verfasste „Schreckliche Moritat auf den Gubener Fast-Apfelkönig“. Die Moritat hält die Posse um den gescheiterteten Apfelkönig in Guben aus dem Jahr 2016 in Erinnerung, die bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Andreas Peter sein Lied von der Gub’ner Kirchenmaus Piepsi als Postkarte. Das Lied nach der Melodie „Von den blauen Bergen kommen wir“ zu singen und war ein Vorgeschmack auf den bereits erschienenen 4. Band mit Piepsi-Geschichten.