Der Leitstelle Lausitz in Cottbus ist am Morgen gegen 5.20 Uhr ein Gebäudebrand in Jänschwalde (Spree-Neiße) gemeldet worden. In der Gewerbeparkstraße muss es auf dem Gelände des dortigen Kinderheimes „Neustart“ offenbar gebrannt haben.

Als die Feuerwehren eintrafen, sei alles verqualmt gewesen, Flammen mussten aber nicht mehr gelöscht werden, heißt es auf Nachfrage. Es gab keine Verletzten. Das Feuer war in einem Werkstattbereich ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein technischer Defekt die Brandursache gewesen sein. Im Einsatz waren zwölf Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge.

Pkw gegen Strommast – alle Insassen weg

Recht ungewöhnlich war Stunden zuvor ein Rettungseinsatz in der Bahnhofsallee in Doberlug-Kirchhain. Kurz nach 21 Uhr wurde dort ein Verkehrsunfall gemeldet. Ein Pkw war gegen einen Strommast gefahren – alle Insassen waren jedoch verschwunden. Laut Polizeidirektion Süd war das Fahrzeug, an dem ein Totalschaden entstand, zuvor in Werenzhain gestohlen worden.

Staugefahr ab Nachmittag wegen Ferienbeginn

Auf den Straßen und Schienen in der Lausitz rollt’s derzeit ohne Probleme. Beachten sollten Autofahrer jedoch, dass am Wochenende mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf Autobahnen zu rechnen ist. Der Grund sind die beginnenden Winterferien im Land. Staugefahr bestehe laut ADAC auf dem Weg in Wintersportgebiete auf den Autobahnen 9 und 13.

Voll wird’s Richtung Nord- und Ostsee

Auch auf dem gesamten Berliner Ring und auf den Verbindungen zu Nord- und Ostsee könnte es voll werden. Auch am Samstag sollten Autofahrer wegen des Bettenwechsels vieler Hotels Geduld mitbringen.

An zahlreichen Baustellen in der Region kann es zudem länger dauern: Die Baustellen zwischen den Dreiecken Pankow und Havelland und zwischen Linumer Bruch und dem Dreieck Wittstock/Dosse (A10, A24) gelten als Staufallen, warnt der ADAC.

Die Temperaturen werden zweistellig

Wenn in Cottbus das Thermometer heute Morgen um 5.30 Uhr bereits neun Grad anzeigt, dann dürften die Meteorologen Recht behalten mit ihrer Prognose fürs Wochenende, wo es zweistellig frühlingshaft werden soll. Es bleibt jedoch regnerisch und bewölkt.

Brandenburg mit Sonnen-Rekord in Deutschland

Nirgends in Deutschland hat die Sonne in diesem Monat so viel geschienen wie in Brandenburg. Mit rund 70 Sonnenstunden im Januar war das Bundesland der Spitzenreiter im Ländervergleich, wie aus einer am Donnerstag vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Auswertung hervorgeht. Der langjährige Brandenburger Schnitt liegt demnach bei knapp 44 Sonnenstunden im Januar. Beim Niederschlag erreichte das Bundesland knapp den vieljährigen Mittelwert von 40 Litern je Quadratmeter.

Januar war fünf Grad wärmer als erwartet

Dabei fiel der Januar in Brandenburg fast fünf Grad wärmer aus als erwartet. Die Temperaturen lagen im Schnitt bei 4,1 Grad, der Mittelwert seit Beginn der Aufzeichnungen beträgt minus 0,8 Grad.

Bundesweit gehörte der Januar mit im Schnitt 3,3 Grad zu den zehn wärmsten seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen. Zum Soll an Niederschlägen fehlten rund 45 Liter oder 30 Prozent, wie aus der Bilanz hervorgeht. Der DWD hatte Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen ausgewertet. (mit dpa)