Corona in Guben
: Neißestadt belebt Hilfe zur Selbsthilfe wieder

Die Stadtteilmanager der Wohnkomplexe II und IV in Guben beleben in der zweiten Corona-Welle die Nachbarschaftshilfe wieder. Sie wollen Menschen, die helfen wollen oder die auf Hilfe hoffen, bei der Organisation unterstützen.
Von
Thomas Engelhardt
Guben
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Ralph Ewersbach, hier mit einer Besucherin der ersten Ausstellung, bereitet mit seinem Kollegen derzeit die zweite Ausstellung im Kulturzentrum Obersprucke vor.

Archivfoto: Thomas Engelhardt

Die Hilfe zur nachbarschaftlichen Selbsthilfe in Corona-Zeiten wollen jetzt die beiden Stadtteilmanager für die Wohnkomplexe II und IV, Oliver Birkhold und Ralph Ewersbach, wieder aufleben lassen. Sie wollen die Organisation der Hilfe von beiden Seiten aus unterstützen – der Seite jener, die Hilfe benötigen, aber auch der Seite jener, die helfen möchte.

Gubener Stadtteilmanager stehen als Ansprechpartner bereit

„Wer von Corona betroffen ist und sich in Quarantäne befindet, aber niemanden in der Umgebung hat, der ihn versorgen kann, kann sich genauso an uns wenden wie alle, die helfen können und möchten“, erklärt Ewersbach.

Er selbst konnte erste Erfahrungen mit dieser Hilfe bereits beim ersten Lockdown im April sammeln. „Wir haben damals zum Beispiel Anfragen an die Freiwilligen-Agentur weitergeleitet. Es gibt da eine ganze Gruppe fitter Senioren, die gern solche Aufträge übernommen haben. Einzelne Betroffene haben wir auch selber beliefert.“

Oliver Birkhold ist unter Telefon 03561 51322480 beziehungsweise 01520 8802574 und per Mail an oliver.birkhold@wohnen-in-guben.de zu erreichen. Und Ralph Ewersbach kann unter Telefon 03561 52184 beziehungsweise 0171 3260560 oder per Mail an rally.ewersbach@wohnen-in-guben.de kontaktiert werden.

Gubener Stadtteilmanager bereiten weitere Ausstellung vor

Derweil bereiten die Stadtteilmanager eine weitere Ausstellung für das Kulturzentrum Obersprucke vor. Unter dem Titel „Guben/Gubin – gestern und heute“ sollen dann einstige und heutige Ansichten von Gubener Schauplätzen gezeigt werden. Ewersbach hofft, dass die Bilder ab Februar zu sehen sein werden. Die erste Ausstellung im Herbst hatte unter dem Titel „Vierbeiner“ gestanden.