Brand in Guben: Tödlicher Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Brand: In Guben brach ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Wendischen Ring aus. Die Brandursache ist bislang ungeklärt.
Sophie Meyer / Blaulichtreport Lausitz- Guben: In einem Mehrfamilienhaus im Wendischen Ring brannte eine Wohnung vollständig.
- Alarm ging gegen 13 Uhr am Freitag (1. Mai 2026) ein – rund 100 Kräfte waren im Einsatz.
- Eine Person wurde leblos gefunden und später für tot erklärt, die Identität ist unklar.
- 19 Menschen wurden betreut, zwei kamen ins Krankenhaus. Die Ursache ist noch ungeklärt.
- Der betroffene Aufgang ist unbewohnbar. Stadt und Genossenschaft organisieren Unterkünfte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Brand in Guben hat dramatische Folgen gehabt. Gegen 13 Uhr ist die Alarmmeldung aus einem Mehrfamilienhaus im Wendischen Ring am Freitag (1. Mai 2026) gekommen.
Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, stand eine Wohnung im vierten Obergeschoss bereits im Vollbrand, teilt Maik Kettlitz, Sprecher der Polizeidirektion Süd, mit.
Aufgrund der hohen Zahl an zu evakuierenden Personen seien insgesamt rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz vor Ort gewesen. Die Löscharbeiten haben mehrere Stunden in Anspruch genommen.
Beim Brand in Guben ist eine Person ums Leben gekommen
„19 Personen mussten versorgt werden, zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden“, sagt der Polizeisprecher. „In der Wohnung haben die Feuerwehrkräfte dann eine leblose Person festgestellt. Für diese kam jede Hilfe zu spät.“
Die Person sei noch nicht zweifelsfrei identifiziert. „Die rechtsmedizinische Obduktion des Leichnams und die zweifelsfreie Identifizierung werden in den nächsten Tagen erfolgen“, sagt Kettlitz.

Beim Ankommen der Einsatzkräfte vor Ort stand eine Wohnung im vierten Obergeschoss im Vollbrand. Die Löscharbeiten haben mehrere Stunden in Anspruch genommen.
Sophie Meyer / Blaulichtreport LausitzKriminaltechniker der Polizei sind bereits vor Ort gewesen. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes sind jedoch noch nicht abgeschlossen und werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.
Die Wohnungen in dem betroffenen Aufgang seien derzeit nicht bewohnbar, so der Polizeisprecher. Die Stadt Guben habe sich um eine zwischenzeitliche Unterbringung der Bewohner dieses Aufgangs gekümmert.
In wenigen Stunden sei eine Lösung für die insgesamt zehn betroffenen Bewohner gefunden worden, bestätigt Bürgermeister Fred Mahro (CDU) am Samstag (2. Mai). „Das betraf sowohl einen Einzelmieter als auch eine Familie mit drei Kindern. Wir haben für alle erst einmal Notunterkünfte besorgt“, sagt er. „Sie konnten zwischendurch ihre Wohnung kurz betreten, um ihre persönlichen Sachen herauszunehmen.“
Insgesamt habe die Gubener Wohnungsgesellschaft mbH (GuWo) vier Wohnungen als Notunterkünfte im Stadtgebiet zur Verfügung gestellt. „Am Montag werden wir weiter sehen, ob möglicherweise ein Teil der Wohnungen wieder nutzbar ist oder die Beeinträchtigungen so stark sind, dass dauerhafte Ersatzwohnungen gesucht werden müssen“, sagt Fred Mahro.

