Brand in Guben: Gebäude evakuiert - 67 Menschen sind betroffen

Brand: In einem Gebäude in der Deulowitzer Straße in Guben ist ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Dennis Hillner und Christoph Lohse/Blaulichtreport Lausitz- In Guben brannte eine Wohnung in der Deulowitzer Straße – das Gebäude wurde evakuiert.
- 67 Menschen waren betroffen, darunter 25 Kinder. Eine Person kam ins Krankenhaus.
- Gegen 3.25 Uhr rückten Einsatzkräfte aus, zwischenzeitlich waren über 100 vor Ort.
- Um 4.45 Uhr wurde „Massenanfall von Verletzten“ ausgerufen, um Betreuung zu sichern.
- Gegen 8 Uhr übernahm die Polizei. Ursache unklar, sechs Wohnungen sind unbewohnbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Feuerwehr ist in Guben zu einem Gebäudebrand in der Deulowitzer Straße alarmiert worden. Am frühen Samstagmorgen (11. April 2026), gegen 3.25 Uhr, sind die Einsatzkräfte ausgerückt. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Eine Wohnung stand bereits in Vollbrand, wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz bestätigt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Ausbreitungsgefahr des Feuers wurde das Gebäude evakuiert. Nach Angaben der Leitstelle waren 67 Personen davon betroffen, darunter 25 Kinder. Bei dem Gebäude soll es sich um eine ehemalige Flüchtlingsunterkunft handeln.
Gegen 4.45 Uhr wurde das Einsatzstichwort auf „Massenanfall von Verletzten“ erhöht, um ausreichend Kräfte und Mittel für die Betreuung der zahlreichen Bewohner bereitzustellen. Zwischenzeitlich waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort.
Brand: Ursache noch unklar, Polizei nimmt Ermittlungen auf
Eine Person musste nach der Erstversorgung wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 8 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die letzten Feuerwehrkameraden und Rettungskräfte konnten abrücken.
Kriminaltechniker untersuchten die Brandwohnung, ein technischer Defekt wird derzeit ausgeschlossen, teilte die Polizeidirektion Süd in Cottbus am Sonntag (12. April) mit. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Insgesamt sind sechs Wohnungen nicht mehr bewohnbar.

