LR+LR+Brand in Cottbus und Guben
: So kämpfen beide Städte gegen vermehrte Brandstiftung

In Guben und Cottbus kommt es immer wieder zu folgenschweren Bränden. Cottbus kündigt mehr Ordnungshüter und Videoüberwachung an. Die Neißestadt geht andere Wege.
Von
Heike Reiß
Guben
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Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Guben gegen 22:20 Uhr zu einem Gebäudebrand in den Dubrauweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war ein sehr großer Brandschein sichtbar. Umgehend wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle bestätigte sich das Stichwort, eine Halle eines Dachdecker Unternehmens stand in Vollbrand. Auch sollen vor Ort immer wieder Explosionen zu hören gewesen sein. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Brandbekämpfung. Um genug Löschwasser vor Ort zu haben, wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufgebaut, zudem wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Auch wurde ein zweites Hubrettungsfahrzeug aus Peitz alarmiert. Die Halle selbst konnte nicht betreten werden. Da es sich um einen Dachdecker handelt, sind die Explosionen wohl Gasflaschen gewesen. Immer wieder gab es eine Alarmierung, um genug Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zu haben. In der Summe waren 140 Einsatzkräfte im Einsatz. Zudem wurden die Katastrophenschutzeinheiten aus Spremberg und Guben alarmiert. Durch die Wasserversorgung über lange Wegstrecken einsetzen zu können, musste die Cottbuser Straße gesperrt werden. Gegen 3 Uhr konnten die Einsatzkräfte minimiert werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

Brand in Guben: Im Juni 2024 brennt eine Halle auf dem Gelände einer Dachdeckerfirma. Einer von vielen Einsätzen in den letzten Monaten.

Jonas Lehmann/Blaulichtreport Lausitz