: Nach Fund in Schenkendöbern – Kritik am Krisenmanagement
Die Fundstelle des mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweins in Schenkendöbern (Spree-Neiße) ist gesichert worden. Landwirte nutzten den Termin, um der Brandenburger Landesregierung Fragen zu stellen. Viele davon blieben unbeantwortet.
Der Fundort des mit dem Schweinepest-Virus infizierten Wildschweins in Sembten (Gemeinde Schenkendöbern/Landkreis Spree-Neiße) ist am Wochenende eingezäunt worden. Hier überprüft Lothar Flick nach der Installation, ob Strom anliegt.
Sven Hering
Christoph Schulz ist Landwirt in Atterwasch. „Für uns sind viele Fragen ungeklärt“, sagte er am Samstag beim Vor-Ort-Termin in Schenkendöbern.
Sven Hering
Vor einem Elektrozaun haben Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, r.), Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) und Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Samstag in Schenkendöbern eine Pressekonferenz gegeben.
Bernd Settnik/dpa
Mit Hinweisschildern wird in Groß Drewitz (Gemeinde Schenkendöbern) vor der Afrikanischen Schweinepest gewarnt.