Wie die Polizei in Cottbus am Dienstag (05. September) mitteilt, hat es auf der Autobahn A15 nahe der Abfahrt Roggosen in Fahrtrichtung Berlin gegen 9.45 Uhr einen schweren Verkehrsunfall gegeben.
Dabei soll es sich um einen weinroten Kleinwagen handeln, der laut Polizeieinsatzbericht um 9.32 Uhr als Geisterfahrer gemeldet wurde. Am Steuer des verunfallten Fahrzeugs soll, so Polizeisprecherin Ines Filohn, eine ältere Person gesessen haben.
Wie die Polizei mitteilte, hat eine 69-Jährige den Unfall verursacht. In entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs, ist sie im Bereich der Ausfahrt mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammen gestoßen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Die Unfall-Verursacherin ist aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in ein Krankenhaus gebracht worden.

Unfall A15: Gab es noch eine Geisterfahrt?

Die Sprecherin konnte mutmaßliche Augenzeugenberichte nicht bestätigen, wonach beinahe zeitgleich auf der Gegenfahrbahn Richtung Forst, ein weiteres, zweites Fahrzeug mit Fahrtrichtung Berlin ebenfalls als Geisterfahrer unterwegs sei.
Für die Dauer des Unfalls und der Aufräumarbeiten war die Autobahn A15 in der Richtung zwischen Roggosen und Cottbus-Süd gesperrt.
Gegen 11:30 Uhr konnte der Verkehr auf der A15 wieder freigegeben werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf eine Summe von rund 14.000 Euro.