Ein 33-jähriger Pole konnte am Mittwochnachmittag, 15. Juli, nach einer Verfolgungsjagd von Polen nach Deutschland in Döbern gestoppt und vorläufig festgenommen werden, teilt eine Sprecherin der Bundespolizei mit.
Der mutmaßliche Dieb des Transporters hatte zuvor das Fahrzeug in Breslau entwendet. Anschließend ist der unter Drogeneinfluss stehende Mann von polnischen Polizisten bis zur deutsch-polnischen Grenze verfolgt worden. Nachdem der Pole die Grenze passierte, haben Beamte der Bundespolizei und des Zolls auf der Autobahn 15 die Verfolgung aufgenommen. An der Anschlussstelle Roggosen hat der mutmaßliche Dieb die Autobahn verlassen und versuchte über die Landstraßen zu flüchten. In Döbern (Spree-Neiße) endete dann gegen 15.30 Uhr der Fluchtversuch in einem Gartenzaun. Eine zweite Streife der Bundespolizei stoppte das Fahrzeug mit einem Nagelgurt. Der Mann war allein in dem Fahrzeug unterwegs.
Bei der Personenkontrolle wurde ein Dolch gefunden, den der Mann zugriffsbereit an seinem Körper versteckt hatte. Die Waffe wurde beschlagnahmt, der Pole vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei hat auf beiden Seiten der Grenze die Ermittlungen aufgenommen. Im Transporter wurde nichts weiter gefunden, laut Polizeidirektion Süd „ging es dem Mann nur um das Fahrzeug“, so Pressesprecher Torsten Wendt.
Der mutmaßliche Dieb ist ohne festen Wohnsitz und der polnischen Polizei einschlägig bekannt.