: Warum das Textilhandwerk in der Lausitz eine Zukunft hat
Die Manufaktur Jende ist eines der letzten Überbleibsel der Lausitzer Textilbranche. Ein kleines Unternehmen, das mit Qualität und Sinn fürs Schöne seinen Platz am Markt erobert hat.
Diane Maren Jende, 42, hat im öffentlichen Dienst gearbeitet, bevor sie 2013 mit ihrem Mann die insolvente Manufaktur übernahm. "Ich wollte raus aus der Komfortzone", sagt sie.
Christine Keilholz
So schöne bunte Garnrollen. Daraus fertigt die Manufaktur Kordeln für Vorhänge oder Sofas.
Christine Keilholz
Marita Heidenreich, 54, hat Industrienäherin am Cottbuser Textil-Kombinat gelernt. Heute fertigt sie Quasten bei Jende.
Christine Keilholz
So schöne leere Garnrollen. Jendes verwenden nach Möglichkeit regionales Material für ihre Produkte. Aber da gibt es nur wenige Lieferanten in der Umgebung.
Christine Keilholz
Während der Coronakrise nähte die Werkstatt der Manufaktur 6000 Gesichtsmasken.
Christine Keilholz
Die 1884 gegründete Manufaktur arbeitet mit alten Maschinen. Große Massen kann man damit nicht herstellen, sagt die Inhaberin. Dafür aber gute Qualität.