Die Bundespolizei hat in den beiden zurückliegenden Tagen bei Kontrollen zwei Gesuchte auf der A15 geschnappt. Die beiden Männer waren zuvor aus Polen kommend nach Deutschland eingereist, teilt die Bundespolizeidirektion mit.
Am Mittwochnachmittag kontrollierten demnach die Einsatzkräfte im Rahmen der Binnengrenzfahndung einen 67-Jährigen an der Anschlussstelle Bademeusel. Eine Überprüfung der Reisedokumente ergab, dass die Staatsanwaltschaft Cottbus den polnischen Staatsangehörigen mit zwei Haftbefehlen suchte.

Zwei Strafen wegen Urkundenfälschung

Das Amtsgericht Cottbus hatte ihn im Januar 2019 wegen des Verstoßes gegen das Plichtversicherungsgesetz sowie der Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 1400 Euro beziehungsweise 90 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Zudem war er im August 2018 bereits wegen denselben Delikten zu einer Geldstrafe von 1200 Euro bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen verurteilt worden. Weil der Mann die geforderten Geldstrafen nicht zahlen konnte, lieferten ihn die Einsatzkräfte zum Antritt seiner Restersatzfreiheitsstrafe von 133 Tagen in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt ein.
Bundespolizei fahndet in Spree-Neiße Personen flüchten auf A 15 bei Forst aus Transporter

Forst

Strafe wegen Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz

Bereits in der Nacht zu Dienstag kontrollierte die Bundespolizei nach Angaben der Inspektion Forst einen tschechischen Staatsangehörigen als Passagier in einer grenzüberschreitenden Busverbindung. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau aus dem Jahr 2020 wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Der 35-Jährige verfügte ebenfalls vor Ort über kein Bargeld, um seine Strafe von 3000 Euro zu bezahlen. Deshalb trat der Mann noch am Dienstag seine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt an.