: Als die Helfer vor der Kraft des Wassers kapitulierten
Die jüngste Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat bei Peter Nattke Erinnerungen hervorgerufen. Ein Dammbruch führte in Briesnig im Jahr 1958 zu einem verhängnisvollen Neiße-Hochwasser. Was hat sich seitdem beim Hochwasserschutz getan?
Hochwasser bei Briesnig im Juli 1958. Versuche, die Deichbruchstelle unter anderem durch das Versenken von Reichbahnwaggons zu verschließen, scheiterten.
Sammlung Siegmar Tilgner
Peter Nattke (79) war als 17-Jähriger im Jahr 1958 dabei, als der Damm in Briesnig brach. Er zeigt auf die historische Stelle mit dem so extrem schmalen Vorland, wo der Fluss am Ende leichtes Spiel hatte und durch den Damm brach.
Margit Jahn
Hier kommen die Malxe und der Naundorfer Graben zusammen, und werden bei Hochwassser in die Neiße geleitet.
Margit Jahn
Hier zu sehen ist das Schöpfwerk, wo Peter Nattke viele Jahre als Meister gearbeitet hat. Die Malxe und der Naundorfer Graben werden hier bei Hochwassser geregelt in die Neiße eingelasssen.