Der Bundespolizei ist am Dienstag auf der Suche nach illegal Einreisenden nach Deutschalnd fündig geworden. Gegen 11 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei zwei Syrer in einem Auto im Bereich Forst. Bei der Überprüfung gab einer der beiden Männer an, seinen zuvor nach Deutschland geschleusten Sohn in Forst abholen zu wollen. Durch umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnten die Beamten insgesamt 25 geschleuste Personen syrischer, tunesischer, irakischer, palästinensischer sowie türkischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 14 und 33 Jahren im Bereich des Wertstoffhofes Forst (Mülldeponie Simmersdorf) vorläufig festnehmen. Darunter befanden sich fünf Frauen sowie drei Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren.

Sechs Personen sollten die Eingeschleusten in Forst abholen

Die Beamten ermittelten sechs weitere Personen syrischer und türkischer Staatsangehörigkeit als Abholer und brachten sie in die Dienststelle. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt ein und beließ die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Gegen die Geschleusten leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen der unerlaubten Einreise und des Aufenthaltes ein.
Im August konnten aus einem völlig überhitzen Sattelzug auf dem Rastplatz Freienhufen an der Autobahn 13 (Oberspreewald-Lausitz), die die Ballungszentren Dresden und Berlin verbindet, vier illegale Reisende gerettet werden. Vier junge Männer, vermutlich Afghanen, haben im Auflieger des rumänischen Sattelzuges um Hilfe geschrien.