
Forster Heimatgeschichte: Der Tag, als das Pförtner Schloss in Flammen aufging
Es war bis dahin ein ruhiger Tag in dem kleinen Städtchen Pförten, dieser 5. September im Jahre 1758. Die Menschen kümmerten sich um die Heuernte oder gingen in ihren Häusern ihren Erledigungen nach. Plötzlich unterbrach Pferdegetrappel die Ruhe. Über die Forster Straße kommend ritten etwa 200 preußische Husaren Richtung Schloss. Heinrich Graf von Brühl, Premierminister im sächsisch-polnischen Königreich, hatte bereits 1740 das kleine Pförten (heute Brody) erworben und das dortige Schlossensemble zu seiner Residenz erklärt. Ihm gehörte neben der Standesherrschaft Pförten auch die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Forst.
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