LR+LR+Feuerwehr in Döbern
: Sachsen lassen für die Retter bürokratische Grenzen fallen

Das Amt Döbern-Land und die Nachbarn aus Sachsen in Groß Düben machen die Landesgrenze für die Helfer bei Unfällen durchlässiger. Was bringt das im Ernstfall?
Von
Antje Posern
Döbern
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An der Kreuzung der B 156 bei Friedrichshain ist es Anfang Februar 2024 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei stießen ein VW und ein Dacia zusammen. Als der Alarm rausging, war zunächst von einem Unfall mit einer eingeklemmten Person die Rede. Vor Ort bestätigte sich die Lage nicht. Beide Fahrerinnen wurden zwar verletzt, konnten sich aus ihren Autos aber selbst befreien. Die Polizei hat einen Vorfahrtfehler als Unfallursache ausgemacht. Der VW war nach dem Zusammenstoß durch einen Wildschutzzaun gekracht und kam an einem Waldstück zum Stehen. Die Höhe des Schadens beträgt mehrere Tausend Euro.Die Feuerwehren aus Döbern und Tschernitz sicherten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher; auch wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. In der Nähe landete ein Rettungshubschrauber, dieser wurde vor Ort aber nicht benötigt. Die B 156 war in diesem Bereich für längere Zeit komplett gesperrt.

Auch bei schweren Verkehrsunfällen kann eine schnelle Unterstützung von den Rettern in Sachsen hilfreich sein. Auf Brandenburger Seite kommt es immer wieder zu Unfällen auf der B156 – so wie hier Anfang Februar 2024 an der Kreuzung bei Friedrichshain. (Archiv)

Detlef Bogott