Der erste Coronafall in Spree-Neiße wurde am 9. März festgestellt. Ein Mann aus Forst hatte sich offenbar bei einer Reise nach Italien infiziert. In seinem Umfeld wurde eine weitere Infektion festgestellt, die ersten Quarantänen setzten ein.
Die weiteren Wochen verliefen sprunghaft. Bis zu sieben Fälle wurden an einem Tag gemeldet, dann wieder keine.
Lag der Landkreise im LausitzVergleich am Anfang weit vorne, was das Infektionsgeschehen anbelangte, so änderte sich dies ab Anfang April deutlich. Für rund zwei Wochen herrsche Ruhe, dann folgten Einzelfälle, Ende April noch einmal gehäuft.
Inzwischen gelten von den 64 bekannten Fällen 63 als geheilt. Einer ist Anfang Juni erst hinzugekommen. Todesfälle gab es in Spree-Neiße bisher nicht.
Innerhalb des Landkreises war vor allem Forst mit 18 bekannten Fällen ein Hotspot. Spremberg kam bis Anfang Juni aus zwölf, Guben auf fünf Fälle. Kein einziger Fall ist bisher aus dem Amt Burg bekannt.

Cottbus