(sh) Die Döberner Verwaltung kann loslegen und sich um Fördermittel für eine neue Heizung im Deutschen Haus bemühen. Das haben die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschlossen.

Rund 140 000 Euro soll die neue Heizung in dem Saal kosten. Bauamtschef Uwe Eppinger hatte noch einmal auf die Dringlichkeit hingewiesen: „Wir wissen nicht, wann die Heizung möglicherweise komplett ausfällt“, erklärte er. Aufgrund ihres Alters sei die Anlage sehr störanfällig. Ersatzteile seien nicht mehr zu bekommen.

Ein Austausch des vorhandenen Heizkessels mit gleicher Bauform sei rechtlich nicht zulässig, da dieser nicht über eine Wärmerückgewinnung verfüge und derartige Systeme nicht mehr zugelassen seien. Eine neue Lösung musste also her.

Favorisiert wird eine Variante mit Heizkörpern, die mit einer integrierten Lüftung versehen sind. Eppinger: „Es ist eine Art Turboheizung, die Luft in den Saal bläst.“ Die Verwaltung hofft auf eine 75-prozentige Förderung der Sanierung.

Der Stadtverordnete Roy Hoffmann (parteilos) erklärte: „Es ist sehr plausibel, was die Verwaltung ausgeführt hat.“ Die Entscheidung fiel einstimmig aus.