Demo in Forst: Unteilbar ruft zu Kundgebung gegen rechts in der Stadt auf

Seit Wochen gehen bundesweit Menschen für demokratische Werte und gegen rechtsextremes Gedankengut auf die Straße. Hier ein Plakat von einer Demonstration in Bautzen.
xcitepress/EsslerAm Wochenende steht unter dem Hashtag #WirSindDieBrandmauer eine Großdemonstration für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit in Berlin an. Auch in kleineren Städten gehen die Menschen weiter auf die Straße. Jetzt auch in Forst (Spree–Neiße).
Anstoß für die bundesweiten Proteste ist die Veröffentlichung von Correctiv zu einem Treffen von radikalen Rechten, bei dem es um menschenrechtsverletzende Deportationspläne ging. Seitdem finden deutschlandweit fast täglich Kundgebungen und Proteste für ein offenes Miteinander und gegen extrem rechtes Gedankengut statt.
Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt — Einfach Miteinander!“ Ruft das Bündnis Unteilbar Forst zu einer Kundgebung für Menschlichkeit, Weltoffenheit und Demokratie auf.
Breite Unterstützung für Kundgebung in Forst
Die Veranstaltung ist für Sonntag, den 4. Februar, um 14 Uhr, auf dem Max–Seydewitz–Platz in Forst geplant. Gewerkschaften, Kirchenvertreter, lokale Vereine und Parteien beteiligen sich an dem Aufruf und teilen ihn über ihre Kanäle. Neben der Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) und Spree–Neiße Landrat Harald Altekrüger (CDU) haben sich auch der Forster Pfarrer Simon Klaas und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke zur Kundgebung angemeldets.
Das Bündnis erwartet zwischen 100 und 200 Menschen auf der Kundgebung. Beworben wird die Veranstaltung über Faltblätter und Aushänge in den örtlichen Geschäften, wo die Resonanz auf die Ankündigung sehr positiv sei, sagt der Sprecher des Bündnisses.
Auch vergangene Veranstaltungen gegen rechts in Cottbus, Herzberg oder Lübben waren über die Erwartungen hinaus gut besucht.
