LR+LR+Bus in Spree-Neiße
: Cottbusverkehr startet holprig in Forst, Guben und Spremberg

Cottbusverkehr bedient im ÖPNV nun ganz Spree-Neiße. Mit Problemen. Haltestellen werden nicht angefahren, Schüler vergessen, Fahrpläne fehlen. Wie weiter?
Von
Peggy Kompalla
Cottbus/Forst
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SPN Cottbusverkehr Start : Carsten Billing, Dezernent das Dezernat Wirtschaft, Finanzen, Ordnung und Sicherheit des Landkreises Spree-Neiße, Ralf Thalmann, Geschäftsführer Cottbusverkehr GmbH, Dr. Markus Niggemann, Beigeordneter und Leiter des Geschäftsbereiches Finanzmanagement, Wirtschaftsentwicklung & Soziales, Doreen Mohaupt, Dezernentin für Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (v.l.n.r.)

Die SPREE-NEISSE-COTTBUSVERKEHR GmbH, ein Tochterunternehmen der Cottbusverkehr GmbH, hat am 1. Januar als neuer Betreiber den öffentlichen Personennahverkehr in der Region Spree-Neiße-Ost übernommen. Gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße wurde im vergangenen Jahr intensiv an der Planung und Umsetzung gearbeitet, um ab Beginn des neuen Jahres einen stabilen und zuverlässigen ÖPNV in diesem Gebiet zu gewährleisten.
Die Übernahme erfolgte aufgrund des ausgelaufenen Verkehrsvertrages zwischen dem Landkreis Spree-Neiße und der DB Regio Bus Ost GmbH. Das neue Bediengebiet umfasst im Wesentlichen die geografischen Räume Guben, Schenkendöbern, Forst, Spremberg, Peitz, Döbern und Welzow. Es beinhaltet eine jährliche Verkehrsleistung von rund vier Millionen Fahrplankilometern.

Cottbusverkehr fährt seit 1. Januar 2025 im gesamten Landkreis Spree-Neiße. Die Übernahme feiern Spree-Neiße-Wirtschaftsdezernent Carsten Billing (parteilos, v. l.), Geschäftsführer Ralf Thalmann, der Cottbuser Finanzbeigeordnete Markus Niggemann (CDU) und Stadtentwicklungsdezernentin Doreen Mohaupt (parteilos).

Michael Helbig