Bauen in Forst, Guben, Spremberg: Spree-Neiße startet sein digitales Bauamt

Das Bauamt Spree-Neiße arbeitet künftig über das Virtuelle Bauamt Brandenburg. Bauherren stellen ihre Bauanträge jetzt nur noch digital. Die Papierform wird abgeschafft. (Symbolbild)
Soeren Stache/dpa- Spree-Neiße bearbeitet Bauanträge nur noch digital über das Virtuelle Bauamt Brandenburg.
- Papier- und E‑Mail-Anträge werden ab sofort nicht mehr angenommen – laufende Verfahren laufen weiter.
- Bauherren sehen den Status ihrer Akte online in Echtzeit, inklusive zuständiger Sachbearbeiter.
- Fachämter wie Brand-, Denkmal- und Umweltschutz prüfen parallel, was Bearbeitungszeit spart.
- Allgemeine Auskünfte ohne Verwaltungsakt bleiben per E‑Mail an bauordnungsamt@lkspn.de möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Spree-Neiße erreicht einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. Nutznießer sind in diesem Fall Bauherren.
Konkret heißt das: Wer künftig zwischen Forst, Guben und Spremberg ein Haus bauen will, stellt seinen Antrag nicht mehr aufwendig in Papierform, sondern deutlich vereinfacht übers Internet.
Zugleich werden Papieranträge im Fachbereich Bauordnung ab sofort nicht mehr angenommen, wie die Kreisverwaltung in Forst (Lausitz) mitteilt. Auch eine Antragseinreichung über E-Mail werde zurückgewiesen. Auf bereits laufende Verfahren hat die neue Regelung indes keinen Einfluss. Sie werden noch auf bekannte Weise abgeschlossen; die Antragsteller haben hier nichts weiter zu veranlassen, heißt es weiter.
Bauanträge werden in SPN digital eingereicht und bearbeitet
Das Virtuelle Bauamt Brandenburg (VBA) ist die offizielle Online-Plattform des Landes zur digitalen Einreichung und Bearbeitung von Bauanträgen. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage der novellierten Brandenburgischen Bauordnung, die zum 30. Juni 2026 in Kraft getreten war und eine verbindliche elektronische Antragstellung bei den unteren Bauaufsichtsbehörden vorschreibt.
Bis zum Ende des Jahres 2026 sollen übrigens alle Landkreise und kreisfreien Städte flächendeckend an das Virtuelle Bauamt angebunden sein und das digitale Verfahren vollumfänglich nutzen.
Das Portal des Virtuellen Bauamtes vba.brandenburg.de versteht sich als Austauschplattform. Anträge, Antragsunterlagen, Mitteilungen zum Antragsverfahren sowie die erteilten Bescheide können gegenseitig zur Verfügung gestellt werden; rechtssicher und datenschutzkonform. Baugenehmigungen, Vorbescheide und sonstige Verwaltungsakte der unteren Bauaufsichtsbehörde werden den Bauherren nur noch hier, also auch nur noch digital, bereitgestellt.
Der aktuelle Status kann jederzeit in Echtzeit eingesehen werden
Antragsteller können somit auch jederzeit online einsehen, bei welchem Sachbearbeiter und in welchem Fachamt ihre Bauakte gerade liegt beziehungsweise, wie der Stand der Dinge ist. Bauherren und Architekten können den aktuellen Bearbeitungsstatus sowie die Zuständigkeiten im Amt jederzeit in Echtzeit einsehen.
Rückfragen bei der Behörde erübrigen sich somit. Indes können die involvierten Fachämter wie Brandschutz, Denkmalschutz und Umweltbehörde die Unterlagen mit dem neuen System parallel statt nacheinander prüfen. Das spart viel Bearbeitungszeit.
Zugleich betont die Kreisverwaltung Spree-Neiße, dass die bisher gern wahrgenommenen formlosen Anfragen an das Bauordnungsamt nach allgemeinen Auskünften, die keinen Verwaltungsakt benötigen, auch weiterhin auf gewohntem Wege an bauordnungsamt@lkspn.de gestellt werden können.


