(red/jgw) Bevor am 8. September der Startschuss zum 16. „Finsterwalder Dutzend“ fällt, erinnert Christian Homagk an die Geschichte der Volkssportveranstaltung und wünscht den heutigen „Machern“ bestes Gelingen.

Dutzend-Gründer sind Marlies und Christian Homagk. 1983 gab es die erste Probe mit Laufenthusiasten, bevor Christian Homagk das Event als Organisator unter dem Dach von Fortschritt Finsterwalde und dann Neptun 08 Finsterwalde an den Start brachte und über viele Jahre vorbereitet und gegen manche Widrigkeiten weitergeführt hat. Inzwischen hat er das Zepter an Mark Ockert, Thomas Delliehausen und Tino Neuber abgegeben, die dem „Dutzend“ im Spektrum vielfältiger Lauf- und Volkssportveranstaltungen einen festen Platz sichern wollen.

Für Christian Homagk war die „Landschaftsrunde“ als Marathon rund um Finsterwalde das Kernstück der Veranstaltung. Daher bedauert er, dass es sie erstmalig nicht mehr geben wird. Für die Organisatoren stimmten hier organisatorischer Aufwand und Nutzen für wenige Läufer nicht mehr überein.

Unerschöpflich sind die Erinnerungen von Christian Homagk an Mitstreiter und langjährige Läufer. So weiß er, dass Barbara Ockert, die Mutter des jetzigen Laufchefs, die „Sache“ von Amts wegen in den 80er-Jahren mit zum Laufen brachte. Die „Dutzend“-Veranstaltung braucht eine Vielzahl von Helfern. Stellvertretend nennt Christian Homagk hier die Pukrops als Familie, „die als Helfer, Streckenposten und Führungsfahrzeug stets einsatzfreudig waren“. Der heutige Gastwirt Bernhard Radigk war als Triathlet, Rennsteigläufer und Schwimmhallenleiter aktiv und als Organisator mit dem „Dutzend“ verbunden. Dazu zählt auch Jürgen Weser als ehemaliger Läufer, Turnrat und jetziger Berichterstatter.

Unter die Starter werden sich auch diesmal langjährige Teilnehmer wie Rudi Lehmann (78) und Franz Gampe (75) mischen. Der „Gampe Franz“ rannte beim ersten Dutzend 1984 mit den Söhnen Jens und Jörg 25 Kilometer. Inzwischen läuft Jörg Gampe als Bürgermeister und Neptun-08-Vorsitzender mit und unterstützt die Veranstaltung. Christian Homagk erinnert an Finsterwalder Marathonis wie Frank Knöfel. Auch auf Sohn Lars ist Christian Homagk stolz. Mit 14 rannte er den ersten Marathon, absolvierte die „Landschaftsrunde“ insgesamt ein Dutzend Mal und erreichte die Glanzleistung von 2:38 Stunden. Als Leistungsvorbild, so Christian Homagk, rannte Ehefrau Marlies und schaffte eine Topzeit von 3:09 Stunden.

Christian Homagk wünscht den jetzigen „Machern“ viele Teilnehmer und der etwas anderen Variante des „Dutzend“, zum Beispiel auch mit Start und Ziel mitten in der Innenstadt, viel Erfolg. Er selbst ist für seine jahrzehntelangen Aktivitäten als Organisator und Buchautor mehrfach ausgezeichnet worden, so mit dem Förderpreis der Rotarier und dem Elbe-Elster-Kulturpreis.