Andreas Drangosch, Tischlermeister und Inhaber der Rimpel Treppenbau GmbH lässt sich von der aktuellen Situation nicht abschrecken. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen richtet er den Blick nach vorn und plant statt Einschränkungen eine Großinvestition am Produktionsstandort in Finsterwalde.

Drei Treppenstudios mit Hauptumsätzen in der Hauptstadtregion

„Auch in der Vergangenheit sind wir in Krisenzeiten eher gewachsen als geschrumpft“, gibt sich Andreas Drangosch positiv. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen als Mitgesellschafter, führt er drei Treppenstudios in Finsterwalde, Geltow und Schönefeld. 80 Prozent der Umsätze kommen aus der Hauptstadtregion. Am Produktionsstandort Finsterwalde planen sie eine Großinvestition von fast 1,7 Millionen Euro. Das Unternehmen möchte seine Produktionsfläche um 750 m² erweitern. Die Fertigungsstrecke wird dadurchum 40 Prozent wachsen, inklusive einer neuen Lackieranlage.

„Anfang April sind wir mit dem Bau gestartet. Als erstes wurden Rohre zur Entwässerung verlegt. Mit dem Hallenneubau wollen wir Ende September abschließen. Die neue Lackierstraße ermöglicht uns eine UV-Lackierung der Oberflächen, es können bis zu drei Farben gleichzeitig gespritzt werden. Der Kunde bevorzugt heute gern Mischmaterialien für seine Treppe. Deshalb finden auch Metall, Glas, Edelstahl und Kunststoffe Verwendung. Selbst die Edelstahlfertigung können wir in unserer Schlosserei ausführen“, erklärt Tischlermeister Andreas Drangosch.

Umsatz in der Corona-Krise noch gestiegen

Die Corona-Pandemie lässt den erfahrenen Handwerksmeister unerschrocken. „Als führender Treppenhersteller in Berlin-Brandenburg mit über 30 Beschäftigten blicken wir nach vorn. Probleme entstehen im Moment höchstens dadurch, dass Mitarbeiter wegen der Betreuung ihrer Kinder ausfallen. Vom Absatz haben wir keinen Abbruch – im Gegenteil: Unser Monatsumsatz ist um 15 Prozent gestiegen“, so der 54-Jährige.