Am Freitagmittag haben die Familie, Freunde, Mitarbeiter und Kollegen Abschied genommen von Ditamr Gurk, dem am Sonntag, 29. März 2020, plötzlich verstorbenen ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf.

Auflagen wegen der Corona-Krise beeinträchtigen die Trauerfeier

Die Trauerfeier durfte nur in engstem Familienkreis stattfinden – die Auflagen zur Kontakteinschränkung in Zeiten der Corona-Krise sind streng. Weil aber Ditmar Gurk ausgesprochen beliebt war im Dorf, seit der Wende hat er das Amt des Bürgermeisters ausgeübt, wurde der Sarg mit seinem Leichnam im Anschluss die Dorfstraße entlang gefahren. Gelegenheit für die Einwohner und alle, die ihn geschätzt haben, Abschied von einem engagierten Kommunalpolitiker zu nehmen,  der so jäh au dem Leben gerissen wurde. Viele Menschen – Jung und Alt – waren aus ihren Häusern an die Straße getreten oder extra aus den Ortsteilen Schacksdorf und Lieskau nach Lichterfeld gekommen, um dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Es floss manche Träne.

Letzte Fahrt führte Richtung Besucherbergwerk

Kein Zufall war, dass sich das Auto mit dem Sarg Richtung Besucherbergwerk F 60 bewegt hat. Für dieses touristische Großprojekt hatte sich Ditmar Gurk seit der Stilllegung der Förderbrücke stark gemacht. Seit der Gründung 2001 war er der Vorsitzende des Fördervereins „Besucherbergwerk F 60“. 1,7 Millionen Touristen haben seit der Eröffnung 2002 das Besucherbergwerk F 60 entdeckt. 2019 gab es dafür den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Die Vision von der Ferienhaussiedlung am Bergheider See muss nun ohne ihn verwirklicht werden.

Bürgermeister von Lichterfeld-Schacksdorf gestorben Das Besucherbergwerk F 60 war sein Lebenswerk

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