Tierpark Finsterwalde
: Der Name des Zebra-Babys steht jetzt fest

Das kleine Zebra steht seit seiner Geburt im Fokus im Tierpark in Finsterwalde. Nach vielen Vorschlägen steht jetzt der Name des kleinen Zebras fest.
Von
Kai Roeper
Finsterwalde
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Kiano, Kito oder Kagisi? Wie heißt denn nun das kleine Zebra im Tierpark Finsterwalde? Den Tierpflegern fiel die Namenswahl am Ende gar nicht mal so leicht.

Kiano, Kito oder Kagisi? Wie heißt denn nun das kleine Zebra im Tierpark Finsterwalde? Den Tierpflegern fiel die Namenswahl am Ende gar nicht mal so leicht.

Kai Roeper
  • Der Name des Zebrafohlens im Tierpark Finsterwalde steht fest: Es heißt „Kito“.
  • Über 100 Namensvorschläge gingen ein – Schulklassen beteiligten sich rege.
  • Kito erhielt die meisten Stimmen; Finalisten waren Kito, Kiano und Kagisi.
  • Mutter Kenia versorgt Kito, der noch säugt und bereits am Heu knabbert.
  • Zu Ostern lädt der Tierpark zum Besuch der Zebra-Familie und zu Mitmachaktionen ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Jetzt steht es fest: Das Zebrafohlen im Tierpark Finsterwalde trägt den Namen „Kito“. Über 100 Namensvorschläge gingen ein, ganze Schulklassen aus Großräschen und Finsterwalde beteiligten sich an der Suche. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Interesse und Anteilnahme es gab. Damit haben wir nicht gerechnet“, freut sich Tierparkchef Torsten Heitmann.

Eigentlich sollten Namensvorschläge nur über die Social-Media-Kanäle der Stadt Finsterwalde abgegeben werden. Doch das Echo war viel größer. Neben zahlreichen Kommentaren in den sozialen Netzwerken erreichten den Tierpark auch E-Mails, Anrufe und Briefe mit Namensideen. Sogar eine Postkarte war dabei.

„Am Ende haben wir eine Strichliste geführt und untereinander abgestimmt. Es war gar nicht so leicht, aber Kito hatte schließlich die meisten Stimmen“, berichtet Heitmann. Die drei Finalisten waren Kito (aus dem Suaheli: „etwas Besonderes, Juwel oder Edelstein“), Kiano (Sprache der Kikuyu aus Kenia: „frischer Wind, Wirbelwind, steht für Energie und Lebhaftigkeit“) und Kagisi („Frieden“ aus der Tswana-Sprache).

Zebra Kito wächst gut behütet im Tierpark Finsterwalde auf

Um den kleinen Kito kümmert sich vorwiegend seine Mutter Kenia. „Wir müssen da gar nicht viel machen, das übernimmt die Mutter ganz alleine“, erklärt Torsten Heitmann. Spezielle Pfleger für das Zebra gibt es nicht. Im Tierpark muss jeder alles können.

„Wir unterstützen Mutter Kenia ein wenig mehr als sonst. Sie bekommt Selen ins Futter gemischt“, verrät der Tierparkchef. Kito knabbert inzwischen schon am Heu mit, wird aber noch mehrere Monate Muttermilch trinken, bevor er langsam auf festes Futter umsteigt.

Die Zebra-Familie besteht jetzt aus vier Tieren: Mutter Kenia, Vater Stripes, der großen Schwester Kaya und dem kleinen Kito. „Die Mutter war in den ersten Tagen den anderen Zebras gegenüber recht abweisend. Aber nach zwei Wochen hat sich das gelegt. Kitos Schwester war im Stall unruhig, weil sie wohl mal beim kleinen Bruder vorbeischauen wollte“, so Heitmann.

Kiano, Kito oder Kagisi? Wie heißt denn nun das kleine Zebra im Tierpark Finsterwalde? Den Tierpflegern fiel die Namenswahl am Ende gar nicht mal so leicht.

Zebrafohlen Kito mit seiner Mutter Kenia im Tierpark Finsterwalde. Nach Töchterchen Kaya ist es ihr zweites Fohlen.

Kai Roeper

Die Neugierde der anderen lässt Mutter Kenia jetzt mehr zu. Die anderen Bewohner der Afrika-Savanne – Antilopen und Kronenkraniche – gehen dagegen ihren eigenen Weg und halten sich gänzlich aus dem Familienleben der Zebras heraus.

Tierpark Finsterwalde: Zebra Kito besuchen und Ostern feiern

Wer Kito live erleben möchte, hat zu Ostern beste Chancen: „Das ist die ideale Gelegenheit, sich Kito und die Zebra-Familie auf der Außenanlage anzuschauen“, lädt Heitmann ein. Neben dem Zebrafohlen warten Bastel- und Spielstationen auf Groß und Klein. Auch der Osterhase schaut im Tierpark vorbei. „Wir hoffen, dass die Arbeiten an der Lüftungsanlage der Gaststätte bis dahin abgeschlossen sind und freuen uns auf schönes Wetter“, ergänzt der Tierparkchef.

Übrigens: Auf weiteren Nachwuchs muss man bei den Ziegen und Schafen im Tierpark noch etwas warten – aber vielleicht gibt es auch dort bis Ostern erfreuliche Neuigkeiten.