Schwimmhalle in Finsterwalde: Fiwave rechtzeitig wieder eröffnet

Andy Hoffmann, Thomas Krause, Grit Schreiber, Jörg Gampe und Torsten Marasus können nach neun Monaten Schließzeit die Schwimmhalle in Finsterwalde wiedereröffnen.
Mario Sanders- Schwimmhalle Finsterwalde nach 9 Monaten wieder eröffnet; Renovierung kostete 600.000 Euro.
- Bürgermeister Jörg Gampe freut sich, dass Training für Neptunschwimmer, Rettungsschwimmer und Triathleten wieder möglich ist.
- Sportschwimmer starten ab Montag, Schwimmschulstunden nach den Osterferien.
- Paul und Otto Brandt, erste Gäste, genießen das Schwimmen.
- Nächster Wettkampf am 10. Mai.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist vollbracht. Endlich, genau zum Beginn der Schulferien wird mit der Eröffnung der Schwimmhalle für den richtigen Freizeit- und Badespaß gesorgt. „Die Kosten beliefen sich auf etwa 600.000 Euro“, sagt Andy Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Finsterwalde.
Der Bürgermeister von Finsterwalde, Jörg Gampe, ist sehr froh, dass das Fiwave endlich nach neun Monaten wieder öffnet, „zum einen natürlich als Bürgermeister, aber auch ganz persönlich als Sportler, als ehemaliger Schwimmer, dass wir wieder ins Wasser können“. Eine unglaublich lange Zeit sei vergangen. „Unsere Neptunschwimmer und auch die Rettungsschwimmer, die Wasserballer, die Triathleten, die himmeln schon darauf, dass sie wirklich wieder ins Wasser können“, weiß Gampe. „Für unsere Jüngsten hatten wir Ausweichtraining in Doberlug, in der dortigen Schwimmhalle. Aber alle anderen mussten natürlich lange, lange warten. Badegäste aus der Stadt sowie aus den umliegenden Dörfern waren, glaube ich, auch sehr traurig nach dem Brand“, sagt er.
Training für Sportschwimmer und Schwimmschulstunden im Fiwave
Die Schwimmhalle in Finsterwalde steht aber nicht nur den Spaßschwimmern zur Verfügung. „Ab nächstem Montag können dann auch die Wettkampfsportler in unserer Heimattrainingsstätte wieder einsteigen“, sagt Thomas Krause vom Verein Neptun 08. Er blickt schon auf den nächsten Wettkampf am 10. Mai um den Sängerpokal mit Gästen aus Jilemnice in Tschechien voraus.
„Ich freue mich ganz besonders, dass nach den Osterferien die Schwimmschulstunden endlich wieder losgehen können“, lässt Grit Schreiber, Leiterin des Schulschwimmzentrums Finsterwalde wissen. Über 31 Klassen mit jeweils bis zu 35 Schülern fehlte der entsprechende Unterricht. Dass diese Ausbildung ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung unserer Kinder sei, stehe außer Frage.

Thomas Krause (l.) sowie Torsten Marasus begrüßen Otto und Paul Brandt im wiedereröffneten Fiwave in Finsterwalde.
Mario SandersDie ersten beiden Gäste sind Paul (12) und Otto (10) Brandt aus Finsterwalde. Paul schwimmt bereits seit sieben Jahren. Er besucht die Sportschule in Potsdam, ist fast jedes Wochenende in Finsterwalde und genießt es, wenn er in der warmen Halle in das erfrischende Wasser eintauchen und sich austoben kann. Bruder Otto hatte „vermisst, mich im Wasser frei zu fühlen. Ich stelle mir dann vor, als würde ich im Weltall schweben. Ich beherrsche alle vier Schwimmarten und die Trainer Thomas Krause oder Jürgen Hartmann achten auf die exakte Ausführung“, sagt der Junior.

