Schüsse in Finsterwalde
: Streit von Jugendlichen im Schlosspark führt zu Polizeieinsatz

In Finsterwalde kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen, bei der auch Schüsse gefallen sein sollen. Was bisher bekannt ist.
Von
Rolf Kühne
Finsterwalde
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ARCHIV - 27.07.2015, Niedersachsen, Osnabrück: SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa: «Stiftung: Hohe Dunkelziffer bei rechten Verdachtsfällen in Polizei») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei wurde zu einem Einsatz im Schlosspark Finsterwalde gerufen. Das sind die Hintergründe.

Symbolbild / dpa
  • Im Schlosspark Finsterwalde kam es am Pfingstsonntag zu einer Jugend-Auseinandersetzung.
  • Gegen 21.15 Uhr gingen mehrere Anrufe ein – beim Eintreffen traf die Polizei niemanden an.
  • Elf mutmaßlich Beteiligte im Alter von 15 bis 21 Jahren wurden ermittelt.
  • Videos sollen Schussgeräusche zeigen, eine Schreckschusswaffe und Schlagwerkzeuge wurden gesichert.
  • Es wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den Abendstunden des Pfingstsonntag gingen gegen 21.15 Uhr bei der Polizei mehrere Anrufe ein. Hintergrund war eine Auseinandersetzung von Jugendlichen im Schlosspark von Finsterwalde.

„Bis zu 20 Jugendliche sollen daran beteiligt gewesen sein“, sagt Sascha Erler. „Allerdings wurde beim Eintreffen der Beamten niemand mehr angetroffen“, erklärt der Sprecher bei der Polizeidirektion Süd in Cottbus.

In der Folge wurde laut Sascha Erler im Stadtgebiet nach möglichen Beteiligten gesucht, Zeugen befragt und Videos gesichtet, auf denen auch Schussgeräusche zu hören sein sollen. „Wir konnten elf mutmaßlich Beteiligte im Alter von 15 bis 21 Jahren ermitteln“, nennt der Polizeisprecher ein Ergebnis und ergänzt: „Sie sind unterschiedlicher Nationalität; Deutsche, Syrer, Iraker und Russen.“

Inzwischen hat die Polzei auch Wohnungen durchsucht, in denen, so Sascha Erler, eine Schreckschusswaffe und Schlagwerkzeuge sichergestellt wurden, die im Schlosspark vermutlich zum Einsatz kamen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen schweren Landfriedensbruchs. Die Jugendlichen sind alle wieder auf freiem Fuß.