Gewalt in Finsterwalde
: 18-Jähriger nach Randale uneinsichtig, dann macht es Klick

In Finsterwalde randaliert ein junger Mann. Zweimal bleibt es bei Verwarnungen der Polizei. Dann müssen die Beamten ein drittes Mal wegen des 18-Jährigen eingreifen.
Von
Kai Roeper
Finsterwalde
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Symbolbild: Der eskalierte Familienstreit in Neuruppin rief die Polizei auf den Plan. Einen der beiden stark alkoholiserten Brüder, die sich gewürgt hatten, kam anschließend in die Ausnüchterungszelle.

Polizei, Symbolbild

In Finsterwalde griff die Polizei nach drei Einsätzen gegen einen 18-Jährigen durch. In der Naundorfer Straße blieb es zunächst bei Verwarnungen. (Symbolfoto)

Sandra Euent/dpa
  • Finsterwalde: Polizei nahm in der Nacht zum Mittwoch einen 18-Jährigen in Gewahrsam.
  • Der Mann fiel in der Naundorfer Straße mehrfach durch Schreien und Randalieren auf.
  • Zwei Einsätze endeten mit Ermahnungen, beim dritten griffen die Beamten ein.
  • Ein Atemtest ergab knapp anderthalb Promille – er schlief den Rausch in der Zelle aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht zu Mittwoch, 12. August 2026, hat die Polizei in Finsterwalde einen 18-Jährigen in der Naundorfer Straße in Gewahrsam genommen. Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Süd in Cottbus informierte, war der junge Mann innerhalb weniger Stunden wiederholt durch Schreien und Randalieren aufgefallen.

Bei den ersten beiden Einsätzen konnten die Beamten die Situation jeweils noch beruhigen. Sie beließen es zunächst bei Ermahnungen und kündigten dem 18-Jährigen Konsequenzen an, falls er nicht zur Ruhe komme. Damit bekam der Mann zweimal die Chance, sein Verhalten zu ändern.

Als die Polizei dann gegen 2.30 Uhr ein drittes Mal anrücken musste, hatte er diese Möglichkeit verspielt. Die Beamten führten einen Atemalkoholtest durch, der knapp anderthalb Promille ergab. Um weitere Straftaten zu verhindern, musste der 18-Jährige seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen.